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Fußballtradition seit 1956

 

 

Als sich am 21 Januar 1956 Arbeiter der damaligen Großbaustelle zum Kombinat Schwarze Pumpe in der Gäststätte "Schwarze Pumpe" trafen, konnte noch keiner ahnen, welche großartige Geschichte dieser Verein noch schreiben sollte. Sie nannten Ihre Betriebssportgemeinschaft (BSG) "Aktivist Schwarze Pumpe". Die BSG sollte sowohl Breitensport, Leichathletik als auch - und das ist besondes für uns wichtig - Fussball beherbergen. Um aber nicht in einer Tippeltour von ganz unten anfangen zu müssen, schloss man sich mit der damaligen "Aktivist Brigitta" zusammen, einem bürgerlichen Fußballverein, der bereits seit den Zwanziger Jahren dem runden Leder nachjagte. Die "Brigitta"-Fußballer - benannt nach dem alten Tagebau Brigitta - bildeten auch den Grundstock der neuen BSG Aktivist Schwarze Pumpe.

Man startete in der Kreisklasse, doch fanden die klugen Aktivisten einen Weg, schneller nach oben zu kommen. Der Bezirksligist Einheit Spremberg hatte finanzielle Probleme, war hochverschuldet und nahm das Fusionsangebot dankend an. Gespielt wurde zu Beginn in Spremberg. Gleich in der ersten Saison aber der Rückschlag, die "erkaufte" Liga konnte nicht gehalten werden. Dem Abstieg in die Bezirksklasse folgte der sofortige Wiederaufstieg als unangefochtener Tabellenführer. Die Trainingsbedingungen wurden zunehmend professioneller, so dass ein neues Stadion her musste. So wurde in Spreetal eifrig an der neuen Heimstätte der BSG gewerkelt. Am 1. Mai 1959 folgte dann die offizielle Einweihung zum sozialistischen "Tag der Arbeit" mit einem Testspiel gegen die SG Wissenschaft Halle (2:2). Diese Saison beendete Pumpe dann auch als sensationeller Tabellenführer der Bezirksliga Cottbus - der erste Aufstieg in die damals noch zweistafflige DDR-Liga folgte. Ein Verein, der den "Sieg des Sozialismus" so hervorragend repräsentierte, durfte natürlich nicht in einem "Dorf" nahe des Kombinats spielen. So wurde von höchster Stelle beschlossen, die BSG in die "Wohn- und Schlafstadt" Hoyerswerda zu verpflanzen, dort wohnte ja auch ein Großteil der Pump'schen Arbeiter. Das Friedrich-Ludwig-Jahnstadion brachte trotz stets toller Stimmung auf den Rängen kein Glück und dem Aufstieg folgte 1961 sogleich der Abstieg. Vier weitere Jahre sollte es dauern, bis Aktivist wieder in 2. Liga aufstieg. Pumpe - mittlerweile zur Fahrstuhlmannschaft geworden - stieg postwenden abermals ab, um 1967 als souveräner Tabellenführer der Bezirksliga Cottbus wieder aufzusteigen. Und auch diesmal konnte die Klasse nicht gehalten werden. Doch für die Bezirksliga Cottbus war man zu stark. In den Aufstiegsspielen 1969 scheiterte die BSG, nahm aber ein Jahr später endlich erfolgreich Anlauf und stieg erneut Mal auf.

 

1970 hatte Pumpe eine großartige Mannschaft, besiegte bereits zu Saisonbeginn Vorwärts Stralsund und Energie Cottbus. Dass wir den Club unserer Bezirkshauptstadt im eigenen Stadion klar beherrschten und letztlich besiegten, sollte uns als Tabellenführer zum Verhängnis werden: Alle Sportler der DDR waren - offiziell - Amateure, waren sie doch alle bei großen Betrieben angestellt und sollten den Sport neben ihrer Arbeit ausüben. Meist sah das dann aber so aus, dass die "Sportbrigaden" selten bis nie "ihren" Betrieb und Arbeitsplatz sahen und ein Spieler früh und abend die Lochkarten für die Mannschaft lochen musste, die den Tag über trainiert hat. Und eben wegen diesem, in den damaligen DDR-Ligen üblichen Verhaltens wurde Pumpe bestraft und stand trotz Tabellenführung als erster Absteiger bereits nach dem 2. Spieltag fest. In dieser Saison zeigten die so klar benachteiligten Aktivisten Moral und spielten hochklassigen Fußball, schieden im FDGB-Pokal erst im Viertelfinale aus. Die nachfolgende Bezirksligasaison geriet zur Farce: Aktivist wurde ohne Niederlage Tabellenführer und stieg 1972 zum letzten Mal in die DDR-Liga auf.

Von nun an hielt sich Pumpe immer im Mittelfeld der Liga, bot passablen Fussball, konnte nie wirklich um den Aufstieg in die Oberliga mitspielen. Einen Ausreißer machte dabei die Saison 1975/76. Hier landeten wir auf dem vorletzten Platz, der eigentlich den Abstieg bedeutet hätte. Doch diesmal sollte eine Entscheidung der Verbandsfunktionäre des DFV uns helfen, alle 2. Mannschaften der Oberligaklubs wurden in die Bezirksliga zurückgestuft. So wurde der Abstieg vermieden. Zwischendurch konnte Aktivist im FDGB-Pokal immer wieder die arivierten Favoriten stürzen.

Die Saison 1983/84 war für die weitere Zukunft von enormer Bedeutung, die mittlerweile 5 DDR-Ligen sollten im Zuge einer Qulitätssteigerung - schließlich tummlten sich in den Ligen Vereine wie Lok Meiningen, Aufbau Boizenburg oder sogar Aufbau Großräschen - wieder 2 Ligen eingeführt werden. Pumpe schaffte die Quali souverän und sollte auch fortan in der Liga spielen. Nun gings aber öfter gegen hochklassige Oberligaabsteiger wie Stahl Eisenhüttenstadt, Union Berlin oder Energie Cottbus. 1984 konnte auch der große FC Magdeburg im heimischen Jahnstadion vor weit mehr als 10.000 Zuschauern an den Rande einer Niederlage gespielt werden. Auf der Mauer rund ums Stadiongelände, auf den Bäumen und sogar von den Dächern aus feuerten die frenetischen Aktivist-Fans ihr Team an. Ein Spiel mit Gänsehautstmmung, das die damals Anwesenden niemals mehr vergessen werden. Und soviele Zuschauer sollte auch der altehrwürdige Jahnstadion nicht mehr erleben, an diesem Tag platze es aus allen Nähnten! Daher wurde in den späten 80-er Jahren der Umbau mit modernen Betonstufen vorangetrieben. Bis zur Wende wurde aber nur die Gegengerade geschafft.

In der Wendezeit wurde auch in Pumpe der Unmut über die Fussballer laut. Kurzerhand wurde daher die Sektion Fussball 1990 aus der BSG ausgegliedert und firmierte von nun an als "BSG Aktivist Pumpe Hoyerswerda - Sektion Fußball". Umweltschützer verhinderten in der Unsicherheit des damaligen Vereinigungstrubels den weiteren Ausbau des Jahnstadions, weil eine Hand voll Pappeln hätte gefällt werden müssen. Die Stadt Hoyerswerda bewarb sich aber Anfang 1991 für die EUREGIO 92, der ersten europäischen Jugendsportveranstaltung. Hier wurde dann wengistens noch die Haupttribüne fertiggestellt, der bis dahin legendäre Sprecherturm - Bastion des Günther Meister - fiel dem zum Opfer und wurde später durch die gelbe "Telefonzelle" ersetzt. Der Ausbau der Kurven - wie zu DDR-Zeiten noch geplant und vorbereitet - sollte leider nie mehr in Angriff genommen werden.

 

1991 entschlossen sich die Fussballer, den Namen der Heimatstadt Hoyerswerda anzunehmen, zumal der ehemalige Trägerbetrieb durch die einsetzende Marktwirtschaft keine nennenswerte Unterstützung mehr leistete. Der FSV Hoyerswerda sollte zu einer Marke werden in der NOFV-Oberliga.

Besonders im heimischen Jahnstadion war das Team von Frank Papritz stark, knöpfte den Favoriten regelmäßig die Punkte ab. 1992 dann der große Wurf im Sachsenpokal. Damals reichten noch 3 Siege (im Achtelfinale ließ Zwickau seine Zweite nicht auflaufen), um ins Finale zu gelangen. Gegener war ausgerechnet der langjährige Lokalrivale Bischofswerdaer FV 08! HoyWoy verlor vor 2.400 Zuschauern in Kamenz mit 0:2 und zog somit nicht in den DFB-Pokal ein.

1994 sollte die neue Regionalliga Nordost gegründet werden. Hierfür hätte dem FSV ein Platz unter den ersten 6 gereicht - wie er in den letzten Jahren erreicht wurde. Doch plötzlich verlor HoyWoy eine komplette Mannschaft: Erfolgstrainer Frank Papritz wechselte mit 8 Stammspielern im Gepäck zum VFC Plauen (die den Aufstieg deshalb auch schafften) und weitere Spieler folgten dem Lockruf des Geldes. Hoyerswerda hatte die große Chance auf höherklassigen Fussball verschlafen, konnte erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt sichern! Von nun an musste ein neues Team aufgebaut werden, hielt sich der FSV beständig im Mittelmaß. Hoyerswerda drohnte schon zur grauen Maus der Liga zu werden.

Doch 1998 sollte alles besser werden. Eine Aufbruchstimmung herrschte im Verein, endlich wurde etwas Geld in die Hand genommen, um Großes zu schaffen. Ein Fünf-Jahres-Plan zum Aufstieg in die 2. Liga war auserkoren und die Sponsoren sprangen an. Die Verpflichtung von Trainer Gerd Schädlich sollte ein erster Schritt sein. Auch wurde das Team deutlich verstärkt. Dirk Rettig kehrte zurück. Später kamen stießen noch Arek Zarczynski und Pavel Dobry dazu. Völlig überraschend wurde nicht nur die Qualität langsam gesteigert, die Taktik des neuen Trainers (hinten sicher stehen und vorne mit schnellen Spitzen einnetzen) reichte, um Dritter zu werden. Der damalige Tabellenzweite VfB Leipzig (II) durfte nicht aufsteigen, da die Erste nur eine Liga höher spielte. Ein Platz war noch zu vergeben und so kam es zur Aufstiegsrelegation gegen die "Amateure" von Tennis Borussia Berlin, die damals auch mit ihrem "Fünfjahresplan" zur Champions Leauge für die Erste aufmerksam auf sich machten. Bereits im Hinspiel in Berlin konnte HoyWoy kein Land gewinnen und unterlag mit 0:2. Im Heimspiel vor 4.000 Zuschauern dominierte zwar der Gastgeber klar, dennoch gelang nichts Zählbares, Endstand 0:1.

Die neue Saison 1999/2000 brachte einen neuen Trainer: "Matz" Vogel formt den nun mit weiteren hochklassigen Spielern verstärkten FSV zu einem Spitzenteam. Unangefochten führte sein Team die Oberliga Nordost-Süd an, wurde Meister. Der Höhepunkt der jüngeren Vereinsgeschichte. Die Regionalligareform wollte es so, dass der Meister einer so atrken Liga wie der Südstaffel nicht direkt qualifiziert war und in die Relegation mit dem Tabellenführer der Nord-Oberliga musste, um dann den Sieger noch gegen den einen Absteiger aus der Regionalliga spielen zu lassen. Der Erste, die Amateure des FC Hansa Rostock wollten nicht aufsteigen, der Zweite die Reinickendorfer Füchse hatten nicht rechtzeitig gemeldet, so dass der Dritte, "Hans im Glück" war.

 

4.600 begeisterte Zuschauer im Jahnstadion peitschten ihr Team gegen den FC Schönberg nach vorn. Bereits nach einer halben Stunde führte HoyWoy 2:0 und alles sah nach einem Kantersieg aus. Doch Schiedsrichter Guido Richter aus Berlin verpfiff den Gastgeber: Ein ganz normaler Zweikampf wurde als Tätlickeit gewertet und der später todunglückliche Kapitän und Lenker im Team Dirk Rettig wurde zum Duschen geschickt. Doch HoyWoy gab nicht auf. Das Spiel plätscherte vor sich hin, das Berliner Schiedsrichtergespann pfiff konsequent gegen Schwarz-Gelb, verweigerte mindestens einen klaren Elfer. Und es kam, wie es kommen musste: In den letzten 5 Minuten machte Schönberg den Ausgleich! Das Rückspiel in Schönberg sahen gerade einmal 1.400 unterkühlte Nordlichter, die knapp 200 mitgereisten Hoyerswerdaer machten Stimmung und pushten ihr Team, das auch klar spielbestimmend war. Nur leider kam kaum Verwertbares dabei heraus. Der FSV verlor 1:2 und wurde dennoch von den eigenen Fans gefeiert, Trainer Matz Vogel auf Händen getragen, Tränen flossen überall. Da wussten einige Spieler und Funktionäre bereits, dass die Meisterschaft teuer erkauft worden war. In der Hoffnung, auf den Aufstieg wurde im Januar 2000 ein Kredit über 150.000,00 DM abgeschlossen, ohne die Rückzahlung je finanzieren zu können.

In der Folgesaison 2000/01 sollten unter Neutrainer Gerd Heidler eigentlich kleinere Brötchen gebacken werden, doch um dem Druck der starken 6 Regionalligaabsteiger stand zu halten, wurde eingekauft und das Team gestärkt: Pavel "Rübezahl" Penicka, Martin Vejprava und Thomas Kohlschütter kamen. Und Hoyerswerda wurde tatsächlich 7. - der beste der Oberligisten, vor uns reihten sich fein säuberlich alle Regionalligaabsteiger ein. Doch zeigten sich bereits die ersten Zerfallserscheinungen: In der Rückrunde machte die Mannschaft ihrem Unmut nach dem Spiel gegen Plauen mit einer "Sitzblockade" Luft. Seit Monaten hatten sie keine oder nur Teilzahlungen ihrer vertraglich zugesicherten Prämien und Gehälter bekommen. Die Vereinsführung wiegelte ab und versuchte zu beruhigen, Trainer Heidler drohte mit dem Weggang nach Saisonende, wenn es kein Geld gebe. Ein Sponsor sprang ein - zumindest diesmal.

Die enttäuschten Spieler verließen scharenweise den Club zu Konkurrenzvereinen, 8 Stammspieler waren weg. Mit einem jungen, unerfahrenen Team sollte nun ein Mittelfeldplatz geholt werden. Gerd Heidler wurde bereits in der Hinrunde das erste Opfer, des zu hoch gesteckten Saisonziels. Sein Nachfolger Hans-Jürgen (Hansi) Nünchert machte nichts besser und holte eine Schlappe nach der anderen. Auch er musste gehen. Sein Nachfolger wurde der bisherige Manager Manfred Weidner, der mit seiner Truppe eine beachtliche Rückrunde hinlegte und in einer furiosen Aufholjagd noch 11. wurde. Auch nach dieser Saison wieder der Aderlass, der Stamm verließ den FSV.

 

 

 

 

In der Sommerpause 2002 wurde dann ein Marketingschachzug ersonnen, die Umbenennung des traditionsreichen und erfolgreichen FSV in "FC Lausitz Hoyerswerda" verärgerte zahlreiche Fans und Sponsoren. Der neue Name sollte die Stellung als Mannschaft der Lausitz darstellen, erfolgreichster Club der Region neben dem Bundesligisten FC Enrgie Cottbus - wohlgemerkt NEBEN! Auch wurde Manfred Weidner als Manager geschasst, sollte aber als erfolgreicher Trainer bleiben. Neuer Manager sollte der Österreicher Brenner werden, der auf einer Informationsveranstaltung, die als Aussprache zwischen Vereinsführung und den Mitgliedern, Spielern, Sponsoren und Fans, vorgestellt wurde. Dort stellte er seine wahnwitzigen Visionen in selbstdarstellerischer Weise vor, wenige Wochen später war seine Amtszeit Geschichte für den FCL. Sportlich ließ es bescheiden. Die verbliebene Resttruppe war zu schwach und unerfahren, wurde mit Pauken und Trompeten Tabellenletzer und stieg erstmals seit 1971 wieder ab. In dieser Saison wurde Manfred Weidner auch als Trainer gefeuert, sein Co Lutz Schmaler übernahm zeitweise, dann wieder Horst Peschke, später wieder Lutz Schmaler und zum Ende der Saison holte der Verein den Ex-Unioner Eric Meissner. Trauriger Schlusspunkt war die 1:11 Niederlage am letzten Spieltag in Plauen!

Einziges positives Signal war der Spatenstich für den Neubau des Sozialgebäudes hinter der heutigen Gegengeraden Ende Oktober. Durch das weit vorgezogene Dach sollen 500 überdachte Sitzplätze entstehen, ein Spielertunnel und endlich vorzeigbare Umkleidemöglichkeiten geschaffen werden.

Wieder verließ fast das komplette Team den Verein, sogar die ewig treuen René Katzwinkel, Matthias Ringel, Christoph Baum, Rico Noack oder auch Matthias Grun wollten sich die Sachsenliga nicht antun. In der Sommerpause dann die nächste Posse. Das Geld war alle, die Sparkasse gewährte keinen Kredit mehr. Präsi Bernd Ziemann wusste keinen anderen Ausweg, als Insolvenz anzumelden, abgestiegen war man ja eh. Wenige Wochen später wollte man dies wieder rückgängig machen, aber die Frist zur Rücknahme wurde versäumt.Trainer Eric Meissner ließ seine guten Kontakte spielen und verpflichtete eine Reihe gestandener - großteils ausländischer - Stammspieler. Diese sollten allerdings ihre Spielberechtigungen nicht rechtzeitig erhalten, so dass der Kader in den ersten 3 Saisonspielen sogar mit Spielern der Altherrenmannschaft aufgefüllt werden musste. Die neuen Starspieler verspielten mit ihrem südeuropäischen Temperament schon sicher geglaubte Siege. Im Herbst wurde Meissner nach den Neuwahlen des Präsidiums wieder entlassen. Sein Nachfolger wurde Spielertrainer Gerald Klews. Die ersten Neuspieler verließen bereits wieder den Verein, erst ein Block der Polen, die Südeuropäischer wandten uns kleckerweise den Rücken zu. Alle wurden mit falschen Versprechungen zum FCL gelockt. Das wirkte sich auch negativ auf die Leistungen aus. Im Oktober stand der Verein kurz dem endgültigen Aus: Insolvenzverwalter Albert Wolff stellte ein Ultimatum. Bis Ende November sollten zirka 100.000,00 EUR aufgebracht werden, damit der Spielbetrieb und Fortbestand des FC Lausitz gesichert werden kann. In letzter Sekunde konnte mit dem Sekundärrohstoffverwertungszentrum (SVZ) Schwarze Pumpe ein neuer Großsponsor aufgetrieben werden. Der Verein war gerettet! Sportlich aber noch lange nicht: Im Winter verließ nahezu die gesamte Truppe den FC und um wenigstens eine Mannschaft auflaufen zu lassen, musste die Zweite den Spielbetrieb einstellen. Trainer wurde der oft als Interminstrainer erfolgreiche Lautaer Lutz Schmaler, ihm assistierte Urgestein Matthias Schmidt als Co-Spielertrainer. Die unerfahrene, blutjunge Truppe hatte zunächst deutliche Schierigkeiten, nachzuweisen, Fussballspieler zu sein. Nach einigen Spielen jedoch formierte sich bald ein erfrischend aufspielendes Team, dennoch konnte in der gesamten Rückrunde lediglich ein Sieg errungen werden. Der erneute Abstieg konnte nicht verhindert werden.

Ein wichtiges positives Signal ereilte den FC Lausitz noch kurz vor dem letzten Spieltag: Die Gläubigerversammlung hatte dem Insolvenzplan zusgetimmt. Durch Zahlung einer Summe von zirka 12.000,00 EUR wird der Verein ab dem 01.07.2004 völlig schuldenfrei sein - insgesamt hatten sich Verbindlichkeiten von etwa 588.000,00 EUR angesammelt. Auch wenn am Ende der Saison 2003/2004 der Abstieg steht: Die Zukunft ist gesichert und die Erfolgsgeschichte kann weitergehen...

 

 

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