Navigation>>home>>news

news
tabelle/statistik
     


www.dotcommedia.de - Professionell und zielgerichtet Werben!

evergreen | Sponsoren gesucht

Im Jahnstadion ist noch viel Raum für Ihre Werbemöglichkeiten!Trotz überstandener Insolvenz zum 1. Juli diesen Jahres ist unser Verein noch lange nich frei von allen Sorgen. Wir haben zwar aktuell keine Schulden mehr, aber Geld haben wir auch nicht! Ist der Etat für die Jugendmannschaften halbweg gedeckt, besteht für die Finanzierung unserer ersten Männermannschaft eine Deckungslücke. Diese Lücke muss schnellstmöglich geschlossen werden, um der Stadt und der Region höherklassigen Fußball zu sichern. Dazu suchen wir Sponsoren, die Sachleistungen (Trainingsbälle und -ausrüstung, Büromaterial für die Geschäftsstelle etc.), Dienstleistungen (Fahrzeugwartung, Kraftstoff für die Auswärtsfahrten, Versorgung der Mannschaft) und natürlich auch Geldleistungen (selbst kleinste Beiträge helfen hier!) zur Verfügung stellen können und wollen. Auch suchen die Fans des FSV/ FC Lausitz Hoyerswerda in diesem Jahr wieder Gewerbetreibende, die Ihre Schaufenster, Ihre Eingangstür oder eine andere gute Stelle in ihrem Geschäft für Spielankündigungen zur Verfügung zu stellen.

Interessenten für Sponsoringmaßnahmen melden sich bitte direkt beim Verein per Telefon 03571/922111, e-mail oder direkt auf der Geschäftsstelle. Hier wird man Ihnen attraktive, interessante Möglichkeiten anbieten können.

30.03.2005 | Wie geht's nun weiter HSVE?

Am vergangenen Donnerstag traf die außerordentliche Mitgliederversammlung des FC Lausitz Hoyerswerda einen richtungweisenden Beschluss: Wir sind bereit, die Hülle für einen neuen Hoyerswerdaer Fusionsverein zu stellen. Dazu müsse sich unser möglicher Fusionspartner auflösen und uns anschließen. Das klingt hart und nach Unterordnung. Doch tatsächlich ist dies ganz anders: Denn wir bieten nur die Hülle für den neuen Verein um die Rechte an den jeweiligen Spielklassen zu sichern (und sich nicht auf Versprechen der Verbände zu verlassen) und Geld zu sparen. Dafür werden aber Arbeitsgruppen eingerichtet, die nach einem neuen Vereinsnamen suchen, eine neue Satzung mit komplett überarbeiteter Vereinsstruktur schaffen und die restlichen Rahmenbedingungen sicherstellen. Eigentlich ein fairer Deal.

Doch da gibt es natürlich Probleme. In beiden Lagern formiert sich Widerstand, sind ja beide Vereine alles andere als freundschaftlich gesinnt gewesen. Viel ist vorgefallen in den vergangenen Jahren. Dennoch sollte hier einfach die Vernunft obsiegen. Wollen wir wieder vorankommen mit dem Hoyerswerdaer Fußball, dann werden wir nicht an einer Fusion vorbeikommen, denn alle Vereine haben die gleichen Probleme: Mitgliederschwund, schwache Zuschauerzahlen und eine schlechte Sponsorenstruktur. Auch hat die Stadt Hoyerswerda klar signalisiert, nicht beide Vereine unterstützen zu wollen... Nach der Vorlage durch unseren Verein ist nun zunächst der HSVE und dessen Mitglieder gefragt. Können und wollen Sie über ihren eignen Schatten springen???

16.03.2005 | MUT!

MUT!"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. [...] Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen![...]" - das sagte Immanuel Kant bereits um 1784.

Und er hat recht. Diese Maxime der Aufklärung kann tatsächlich auch im Fußball gelten, nämlich ganz konkret in der Situation, in der wir uns derzeit befinden: Abgeschlagen sind wir Tabellenletzter und knacken einen Negativrekord nach dem anderen. Doch wie soll uns dieser Leitspruch helfen? Tatsächlich sind unsere Kicker derzeit nicht in der Lage, Ihre volle Leistung abzurufen, es fehlen die Leader (das kann man durchaus auch als selbstverschuldet ansehen). Aber die können wir uns nicht backen! Und die wachsen auch nicht auf den Bäumen. Was sollen wir nun machen?

Gemäß Kant ist das ganz simpel: Wir müssen nur den Mut aufbringen, über unseren Schatten zu springen. Denn auch die nächste Partie gegen Kamenz beginnt - wie alle Spiele - immer bei 0:0. Also ist eine Partie doch nicht bereits von Beginn an verloren. Wir können dieses Ergebnis aber auch nicht über die Zeit retten. Was müssen wir tun? Wir müssen frech und forsch auftreten. Zu verlieren gibt es ja nichts - aber der Verein und die Satdt Hoyerswerda muss sich angemessen und ordentlich präsentieren! Das erreichen wir nur durch mannschaftliche Geschlossenheit, den absoluten und unbedingten Willen, nicht zu einer möglichst niedrigen Niederlage oder einem Unentschieden - nein, das ist genau falsch! -, zum SIEG! Ja, ich meine tatsächlich SIEG! Das ist das Ergebnis, das wir seit fast 500 Tagen nicht mehr in einem Ligaspiel erzielen konnten.

Das kann uns gelingen mit - MUT! Aber dazu dürfen wichtige Leistungsträger das Team, den Verein, die Fans und die ganze Region nicht einfach im Stich lassen. Wir werden am Samstag sehen, wer sich diese Worte zu Herzen genommen hat...

03.03.2005 | Kuriose Aktion

HoyWoy hatte schon immer die verrücktesten Fans!Wenn der FC Lausitz schon sportlich keine gute Figur macht, zeigen die wahren Fans ihr großes Herz aber auch die unglaubliche Kreativität. Ronny Marschner und Andreas Lange hatten schon mit "Das Boot" die urige FCL-Fankneipe gegründe. Dort wurde so mancher Frust die Kehlen hinunter gespült. Doch die Treue zu ihrer Liebe, DEM Hoyerswerdaer Fußballverein, geht noch viel weiter. Beide organisieren auch die Schweizreise unserer Mannschaft ins beschauliche Aarburg und sammeln dafür unablässig Spendengelder. Denn eins ist klar: Das kann sich unser Verein derzeit einfach nicht leisten. Geplant ist dabei auch ein Testspiel gegen die erste Männermannschaft des FC Aarburg.

Um diese Reise zu finanzieren sammeln sie aber nicht einfach nur schöde Spenden, nein, jetzt wurde eine richtig coole Aktion gestartet: Eine ungewöhnliche Versteigerung über Ebay erregt derzeit die regionalen Medien. Hier könnt Ihr sie Euch anschauen. Ersteigert werden kann:

"Wir versteigern hier einen Wandertag durch die wunderschöne Konrad-Zuse-Stadt Hoyerswerda (Neustadt). Die Wanderroute führt vom Gondelteich entlang der Südstraße Richtung Altstadt bis zur Görlitzer Brücke von der man einen wunderschönen Blick auf den Fluss „Schwarze Elster“ genießen kann. Weiter geht es die Elsterstraße herunter in Richtung Bautzener Brücke. Dabei wird Ihnen auffallen dass es in Hoyerswerda Hochhäuser mit seltener Bauart gibt. Die Route führt Sie dann weiter in die Albert-Einsteinstrasse herunter, wo man bei zeitiger Anreise die ersten Massenbewegungen vor dem Arbeitsamt Hoyerswerda staunend bewundern kann. Die Tour geht dann weiter Richtung Bautzener Allee, wobei Ihnen sicher unser Lausitz Center, Karstadt und C&A auffallen wird. Diese Läden laden geradezu zur einer Shoppingtour ein. Da werden Sie mit Sicherheit das ein oder andere Schnäppchen für sich ergattern können. Nach dem Shopping empfehlen wir ein Abstecher in die Gaststätte „Das Boot“ Lageplan unter http://www.das-boot.sportkneipe.de. Dort erwartet Sie bereits ein 0,3l Hasseröder gratis Bier. Nach dieser erfrischenden Pause, geht es dann weiter entlang der Dr. Külz Strasse herunter in Richtung Gondelteich. Vorbei am Expert & Möbel Center (Hoffmann), die ebenfalls zur Schnäppchenjagt einladen. Dieses Angebot enthält weiterhin Taschengeld in Höhe von 1€ sowie eine Packung Paprika Chips als Marschproviant. Falls doch einmal Augenblicke der Langenweile aufkommen sollten, liefern wir in unserem all inclusiv Packet ein Wanderjojo mit. Gewandert wird nach mitgelieferter Karte mit eingezeichnetem Wanderweg. Wanderkleidung wäre empfehlenswert! "

Aber Sie haben auch noch einen echten Hoyerswerdaer 5-EURO-Schein an. Wer mitbieten will, kann sich das Objekt hier anschauen. Also, alle Mann fleißig mitbieten!

Die Termine der Winterpause
29.12.2004 Hallenturnier in Rietschen - FCL wird hierbei 6. von 10 teilnehmenden Mannschaften
04.01.2004 Trainingsauftakt
07.01.2005 Heimtestspiel gegen Knappensee Groß Särchen - Nach schwachem Spiel verliert das Team 0:3 - mangelhaftes Abwehrverhalten, miserable Abschlussschwäche, fehlende Lauf- und Kampfbereitschaft
08.01.2005 Hallenturnier in Wittichenau - FCL wird Dritter von 6 Mannschaften - verbaut sich ein besseres Abschneiden durch eigene Unsicherheiten und Unkonzentriertheiten, scheinbar fehlt es hier einfach am nötigen Ernst
13.01.2005 Heimtestspiel gegen Holtendorf - FCL gewinnt verdient 3:2, wieder einmal bewies Schuldt seine Qualitäten als Libero
14.01.2005 Heimtestspiel gegen den FSV Lauta - FCL gewinnt 6:2 - ein ganz passables Spiel der Schwarz-Gelben - hoffentlich merken sich unsere Kicker, wo das Tor steht!
15.01.2005 Heimtestspiel gegen Grün-Weiß Weißwasser - FCL verliert 1:2 - abermals stark ersatzgeschwächt musste ein Rumpfteam antreten, sogar Co-Trainer Schmidt musste mitspielen - Neuzugang Kotal wurde in der Halbzeit sogar durch Torhüter Liebsch ersetzt!!!
21.01.2005 Heimtestspiel gegen den Spremberger SV 1862 - FCL verliert 1:2 - leider verwehte der Wind streckenweise die recht ordentliche Partie
22.01.2005 Heimtestspiel gegen SV Eintracht Ortrand - zur Generalprobe gab's ne deftige 1:5-Klatsche, dabei lag der FCL sogar in Führung - danach das übliche kopflose Anrennen, da kann's gegen Muskau nur besser werden...
29.01.2005 Rückrundenauftakt im Jahnstadion gegen R-W Bad Muskau
04.02.2005 Heimtestspiel gegen den Partwitzer SV - Anstoß 18.00 Uhr
05.02.2005 Testspiel bei der TSG Bernsdorf - Anstoß 11.00 Uhr
01.01.2005 | Holen wir uns Werder!

Der FCL macht mit beim Supermatch 2005!Der amtierenden Deutschen Meister Werder Bremen ist für Vereine in den unteren Spielklassen als Testspielgegner schlicht unbezahlbar. Doch nun macht der in Neugersdorf ansässige Internet-Sportwetten-Anbieter BetandWin.de es möglich! Dazu gibt es obendrein auch noch ein 4-täiges Trainingslager auf der Nerderney und einen Sponsoringvertrag über 10.000,00 €.

Wie funktioniert denn das Ganze? Relativ einfach. Jeder der sich über diesen Link mit einem neuen Wettkonto anmeldet (dazu bitte bei PLZ den Bereich 02 und als Verein selbstverständlich den FC Lausitz Hoyerswerda aussuchen) und einen Mindestbetrag von EUR 30,00 auf sein Wettkonto lädt, hilft unserem Verein. Jede Anmeldung bringt dem FCL satte 20 € und einen Punkt. Dafür erhalten alle, die sich hier anmelden 5,00 € als Bonus für ihre erste Aufladung aufs Wettkonto - geschenkt!

Der Verein, der am Ende die meisten aktiven User geworben hat, gewinnt das Duell gegen Bremen, das Trainingslager und den Sponsoringvertrag. Aber auch der Zweite bekommt einen Sponsoringvertrag über 10.000,00 €, der Dritte über 5.000,00 €. Und für die weiteren Platzierungen (bis zum 50.) gibt es Geldprämien von 2.500,00 - 500,00 €! Aber gegen den Meister wollen wir dann schon gern spielen...

Also alle Wettbegeisterten, ran ans Wettkonto, greift Euch die 5 € und helft gleichzeitig dem Verein!

29.12.2004 | Warum lässt die Stadt unser Stadion so verrotten?!

Warum lässt die Stadt unser Stadion so verrotten??!1.800.000,00 € - so viel Geld wird derzeit im Hoyerswerdaer Jahnstadion investiert. Eine hübsche Summe, knapp die Hälfte (850.000,00 €) davon trägt das Land Sachsen. Dabei scheint aber das Geld für elementare Dinge nicht mehr gereicht zu haben. Wurde die Baustelle zu Beginn der Bauarbeiten noch von einem Baustellenzau "gesichert" (dieser wackelte mehr als er stand, außerdem waren die einzelnen Zaunelemente nicht gegen ein "Ausheben" gesichert, so dass es ein Leichtes war, ins Gelände einzudringen), war dieser zumindest während der Weinachtsfeiertag komplett verschwunden und nur ein verstohlen in der Ecke herunterhängendes Schild, verbot das Betreten. Da hilft es dann wenig, dass vor einigen Jahren für 20.000,00 € der Zaun im Bereich des Haupteingangs Erneuert wurde, der stets verschlossen ist und dass auch der Rest der Anlage von hohen Zäunen umgeben ist. Denn die schicke Mauer in Richtung Herrmannstraße erleichtert das Eindringen eher, als dass es selbiges verhindert! Der Putz am Haupteingang bröckelt und macht keinen taufrischen Eindruck mehr. Auch verrotten die Stufen auf den Rängen mehr und mehr, so dass es schon eine schwere Gefährdung für die verbliebenen Zuschauer darstellt! Aber auch die Anwohner tun ihr Übriges: Seit Jahren bereits tummelen sich Jugendliche und "Junggebliebene" auf und hinter den Tribünen. So sind von den einstmals über 300 schicken Sitzschalen derzeit nicht viel mehr als 100 vorhanden, wurden durch herausgerissen, mit Steinen und Flaschen "bearbeitet", beschmiert, getreten und herumgeworfen. In den letzten Wochen wurden dann auch mal wieder der gelbe Sprecherturm und Werbebanden mit schwarzer Farbe beschmiert (das kann man nun wirklich nicht Graffiti nennen!). Aber viele Anwohner interessieren sich nicht fürs Gemeineigentum - Das Stadion gehört tatsächlich uns allen! Dem ganzen die Krone setzt nun aber neuer Schaden auf: So wurden die jahrezehntelang liebevoll gepflegten Glasschaukästen am Haupteingang, die es Nicht-Zeitungslesern ermöglichten, stets aktuelle Informationen zum Geschehen in der Bezirksliga zu erhalten, mit Flaschen zerstört und die Aushänge herausgerissen. Auf diese und ähnliche Art wird die mühevolle Vereinsarbeit seit Jahren systematisch zerstört und niemand tut etwas dagegen! Von der Polizei erwartet mittlerweile kaum noch jemand Aktionen gegen blinden (vielleicht aber auch gezielten?) Zerstörungswahn. Aufgrund der ungewöhnlichen Häufung der Beschädigungen im Jahnstadion im Vergleich zu anderen Sportstätten, muss man fast vermuten, dass es einigen Spaß bereitet, Schwache noch weiter zu schädigen und zu demütigen, ganz nebenbei erwähnt ist dies tatsächlich auch in Trend unserer Gesellschaft.

Was wollen wir mit dieser Veröffentlichung erreichen? Es muss ins öffentliche Bewusstsein, dass Vandalismus keine Dumme-Jungen-Streiche sind, sondern die Existenz gefährden oder gar zerstören können, dass Arbeit, die mit Liebe gemacht ist, kaltblütig zerstlrt wird. Die Stadt Hoyerswerda muss als Bauherr ihren endlich Sicherungspflichten auf der Baustelle nachkommen und den Bauträger zur Einhaltung dieser verpflichten, um weitere Schäden zu verhindern. Anwohner und Polizei sollten auch ab und an eine Auge auf das Jahnstadion werfen. Täter müssen gestellt und bestraft werden (Soziale Aufgaben u.ä.). Aber vor allem wollen wir auch einen Dank allen Sponsoren und den vielen treuen Seelen im Verein aussprechen, die unermüdlich versuchen, allen Unbillen zum Trotz, sich nicht alles zerstören zu lassen.

Aber mit einer Reaktion ist wohl wieder einmal nicht zu rechnen, oder?

11.12.2004 | Guckt mal, Männer! In diesem Urlaubsparadies dürft ihr Fußball spielen!

[FANSTER] Bahnt sich da eine neue Kicker-Freundschaft an? Noch ist es streng geheim, doch schon jetzt laufen die Vorbereitungen für den größten Mannschaftsausflug seit Jahren auf Hochtouren. Vor vier Jahren weilte der damalige FSV Hoyerswerda zur Vorbereitung der Frühjahrssaison letztmalig im Ausland - zum Trainingslager in der Türkei. Nun soll die Bezirksliga-Truppe unseres Vereins in die Schweiz düsen. Derzeit laufen letzte Absprachen mit dem FC Aarburg. Geplant ist ein Testspiel beider Mannschaften, aber auch Trainingseinheiten genau wie Ausflüge in die nähere Umgebung. Termin der Abfahrt soll der 21. April 2005, ein Donnerstag, sein. Zurück geht´s dann am Sonntag. Glücklicherweise sind an diesem Wochenende Pokalspiele angesetzt - da müssen wir ja nicht mehr ran...

Der FC Aarburg spielt in der vierten Amateurliga der Schweiz, will kostenlos für Unterkunft und Logis der sächsischen Gäste sorgen. Aarburg (412 Meter über dem Meeresspiegel) hat 6500 Einwohner und liegt zentral zwischen Basel und Luzern - insgesamt knapp 900 Kilometer vom heimischen Jahnstadion entfernt. Initiator der grandiosen Idee ist Andreas Lange, Fanclub-Chef der „Lausitzer Füchse“ und Betreiber der FCL-Fankneipe „Das Boot“. Über einen Bekannten lief der Kontakt, dann war man sich schnell einig. „Das sind verdammt nette und gastfreundliche Menschen“, erzählt Lange. „Mit soviel Entgegenkommen hatten wir gar nicht gerechnet. Doch jetzt scheint sich auch eine engere Zusammenarbeit etwa in Form gegenseitiger Gastspiele im Nachwuchsbereich abzuzeichnen.“ Lange sammelt jetzt übrigens für den Reisebus, den er chartern will - 158 Euro hat er schon zusammen. Der Initiator: „Jeder Cent wird dringend benötigt. Was drüber bleibt, kriegt komplett der Verein in die Kasse.“

23.11.2004 | Spielausfall und andere Ausfälle

Das Heimspiel gegen Weixdorf fiel den Wetterunbillen zum Opfer, ein Nachholtermin ist zur Zeit noch nicht bekannt. Dadurch ist natürlich ein brisantes Thema aus dem Stadionmagazin bisher noch nicht bekannt geworden. Hier nun der aktuelle Stand der Fusionsgespräche unter dem Titel: "Fusion wird es nicht geben" Was hat Sie bloß gekniffen, Herr Klammer?:

>>Was ist denn da los? Dachten wir immer, die Fusionsgespräche mit dem HSV Einheit rücken Stück für Stück einer Endlösung entgegen, behauptet jetzt HSV-Boss Manfred Klammer das Gegenteil. In der Sächsischen Zeitung vom vergangenen Dienstag schimpft er, dass es zwar Kontakte mit dem FC Lausitz wegen der sportlichen Zusammenarbeit gegeben habe. Ein Ergebnis wäre wegen „der starren Haltung des FC Lausitz“ allerdings nicht vorzuweisen. Weiterhin polterte Klammer, dass entgegen allen Veröffentlichungen die Fusion mit dem FC Lausitz nie auf der Tagesordnung gestanden habe: „Eine solche wird es nicht geben.“ Punkt, Aus, Ende!

Erschüttert nahmen nicht nur die FCL-Mitglieder diese unverschämten Zeilen auf. Auch FCL-Präsi Fritz Taube ist erzürnt: „Ich weiß nicht, wieso man uns ständig den schwarzen Peter in die Schuhe schiebt. Die vorgesehene Vereinigung beider Vereine war sehr wohl Thema vieler stundenlanger Sitzungen. Alle bekräftigten, dass die Bündelung der Kräfte wegen fehlender Kinder und sinkender Einwohnerzahl sinnvoll ist. Richtig ist jedoch, dass es auf Seiten des HSV große Vorbehalte gegen eine Verschmelzung gibt. Man wünscht eher einen Beitritt des FC Lausitz mit all seinen Nachwuchsabteilungen.“ Das jedoch, davon ist auch Taube überzeugt, würde die Mitgliederversammlung des FCL nicht befürworten.

„Fanster“ meint: So nicht, Herr Klammer! Wir sagen Ihnen auch, warum:
1. Der FCL gilt als Initiator der Fusionsgespräche, die seit einem Jahr laufen, hat also von selbst die sinnvolle Verschmelzung angeregt.
2. Der Vorstand des FCL ist jederzeit bereit, Zahlen, Fakten und Namen offenzulegen, um etwaige (finanzielle) Vorbehalte gegen eine Fusion aus dem Weg zu räumen. Von „starrer Haltung“ darf also keine Rede sein.
3. Ein großer „Neustadt-Verein“ könnte wieder höhere sportliche Ziele anpeilen, hätte vermutlich mehr Zuspruch von Geldgebern und Fans.

Deshalb, Herr Klammer, verstehen wir ihre ignoranten (oder besser schadenfrohen) Aussagen nicht. Manche Leute überlegen, bevor Sie reden. Sie gehören offenbar nicht dazu. Allerdings sei Ihnen gestattet, hier an gleicher Stelle nochmals Position zu beziehen. Wir sind gespannt auf eine Antwort.<<

Eure Reaktionen hierauf könnt Ihr im Forum posten oder der FANSTER-Redaktion auch per E-mail senden (und hiermit ist auch eindeutig Herr Klammer eingeladen).

Die Sommerpause

Die ersten Termine für die Sommerpause sind bereits bekannt. Bereits am 19.06. trat unsere Truppe zum Freundschaftskick gegen eine Auswahl von Groß-Särchen an. Ernster wird es dagegen bei den Vorbereitungsspielen zugehen. Folgende sind offiziell bestätigt:

13.07.2004
Trainingsbeginn
17.07.2004
Test bei Blau-Weiß Vetschau 1:4
23.07.2004 Test gegen FSV Knappensee in Groß Särchen 7:3
24.07.2004
Test in Zeißig gegen Brieske Senftenberg 1:1
31.07.2004
Test beim BSV Cottbus-Ost 0:3
01.08.2004
Test beim VFB Hohenleipisch 0:7
07.08.2004
Pokalausscheidungsrunde - Freilos
14.08.2004
Punktspielbeginn Bezirksliga

02.08.04 | Zwei herbe Testspielniederlagen
Die Testspiele der vorherigen Wochen ließen hoffen, dass sich unser Team gefestigt hat, immerhin wurden Knappensee mit 7:3 abgefertigt und gegen Brieske wurde ein respektables 1:1-Unentschieden erspielt. Sicherlich wussten wir alle, dass wir in der neuen Bezirksliga Dresden keine bedeutende Rolle spielen werden. Schließlich ist die Spielerdecke bekanntlich dünn und wichtige Stützen haben abermals den Verein verlassen. Doch das 3:0 gegen Cottbus-Ost war der erste Offenbarungseid. Mit Mroß, Kühne, Bernhard, Knauer, Philipp, Tschimev, Marcel Mark, Droge, Propp, Knauer und Nitsche hatte Co-Trainer Thomas Schmidt (trainer Lutz Schmaler unterzog sich einer Knieoperation) keinen Auswechsler parat, musste im zweiten Durchgang sogar selbst nochmal ran. HoyWoy kassierte nach dem 1:0 in der 69. in den Schlussminuten noch Treffer 2 und 3. Eine deprimierende Niederlage, hielt man doch trotz vieler Ausfälle und eben nur 11 Spielern recht ordentlich mit. Der Test am folgenden Sonntag beim VfB Hohenleipisch zeigte den akuten Personalnotstand in unserem Team noch viel deutlicher. Zu den 3 Verletzten kamen nun noch 3 kurzfristige Absagen hinzu. Mroß, Knauer, Kühne, Droge, Marcel Mark, Häusler, Ssyckor, Nitsche, Pasbrig, Mattias Mark, Lange, Knippa stellten das "letzte Aufgebot" und kamen gegen die dynamisch aufspielenden Gastgeber unter die Räder. Die Brandenburger spielten bis in die Haarspitzen motiviert, wollten ihren Fans beim eigenen Sportfest einiges bieten, daher luden sie sich ja auch den traditionsreichen FC Lausitz Hoyerswerda ein. Bereits zur Halbzeit stand es 4:0 und es sollte knapp eine Stunde dauern, bsi wir die allererste und auch letzte echte Chance des Spiels haben sollten, Stefan Pasbrig zog vor dem Tor der Gastgeber ab. Das war das einzige Lebenszeichen unserer Elf an diesem Nachmittag, Torwart Mroß rettete mehrfach, leistete sich aber auch einige ungewohnte Patzer.
25.07.04 | Die Testspiele vom Wochenende

Nach zweiwöchiger Vorbereitung lässt sich sagen, dass die Testspielergebnisse tatsächlich besser werden. Gegen FSV Knappensee Großsärchen (Bezirksklasse) wurde immerhin ein achtbares 7:3 erzielt. Torschützen Thomas Markus (3), Sykor, Propp, Knippa, Droge. Am Samstag ging es dann gegen den ewigen Lokalrivalen Brieske Senftenberg. Die Spieler waren etwas platter aber dennoch bemüht, unseren Verein würdig zu repräsentieren. Am Ende sprang ein 1:1-Unentschieden heraus, das einzige Tor für den FCL erzielte Andreas Kühne durch Foulstrafstoß.

24.07.04 | Erinnerungen zum 65. von Josef Michl

Michl in den frühen 60-er Jahren1939 war es, mitten in die Vorbereitung zum Zweiten Weltkrieg wird Josef Michl (Foto links) geboren. Was damals noch keiner ahnen sollte, der "kleine Racker" sollte mal ein ganz Großer werden. Schon früh jagte er mit Freunden dem runden Leder hinterher. Spielte später für Schwarzheide, wo er auch arbeitete. Aber "Jupp" - wie Josef unter Fußballern stets genannt wurde Trainierte die Aufstiegshelden von 1965: Heinz Kellner- überzeugte nicht mit dem runden Leder auch abseits des Spielfeldes war er Vorbild. Er er legte auch bei der Arbeit einen großen Eifer an den Tag. Schon früh war Michl gefürchtet für seine hammerharten Freistöße und Elfmeter. 1960 dann der Umzug nach Hoyerswerda. Josef arbeitete im Gaskombinat Schwarze Pumpe und auch hier brachte er sich voll ein. Dass die damalige BSG Aktivist noch einen Verteidiger brauchte, kam ihm gerade richtig. Hier spielte er zunächt in der 2. DDR-Liga - die später Bezirksliga heißen sollte. Und 1965 vollbrachte das Team von Trainer Heinz Kellner (Foto rechts) den ersten Aufstieg in die DDR-Liga - die damals zweithöchste Spielklasse der Republik. Michl avancierte zum Aufstiegsheld mit seinen sicher verwandelten Standarts. Zwar musste Pumpe postwendend wieder absteige, doch 1967 wurde der zweite EInzug in die Liga geschafft und Michl beendete seine Fußballkarriere in der Ersten Mannschaft. Dennoch blieb er Pumpe auch weiterhin treu, spielte zunächst in der Altligamannschaft. Später sprang "Jupp" als Trainer der Zweiten Männermannschaft in den 70-er und 80-er Jahren ein. Und kurz nach der Wende 1993, nachdem Trainer Frank Papritz die halbe Mannschaft nach Plauen mitnahm sollte die härteste Bewährungsprobe folgen: Gemeinsam mit seinem ehemaligen Teamkameraden Luber stellte sich Michl der Herausforderung und übernahm das Training der "Restmannschaft". Und tatsächlich am letzten Spieltag sicherten sie sich mit einem Heimsieg den Klassenerhalt, bis dahin musste gezittert werden. Josef ist derzeit im Eherenrat des FC Lausitz Hoyerswerda aktiv und spielt auch heute noch regelmäßig in der Altligamannschaft.

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, wünschen Dir, Jupp, die Fans der BSG Aktivist Schwarze Pumpe, des FSV Hoyerswerda und des FC Lausitz Hoyerswerda. Bleibe dem Fußball noch lange erhalten!

24.07.04 | Peschke als Teammanager?

Auch wenn die Lausitzer Rundschau in dieser Woche bereits Vollzug meldete, Horst Peschke (Foto) ist noch nicht Teammanager. Seine Erfahrung hätten wir allemal nötig, könnte er doch unserem Trainer Lutz Schmaler viel Arbeit abnehmen und würde mit seinen guten Kontakten kurz vor Saisonbeginn vielleicht ja doch noch einige Neuzugänge bewirken. Aber die Meldung kam verfrüht, auf den Artikel angesprochen erwiderte er, er sei ja genauso überrascht und habe bisher noch keinen Kontakt mit Präsident Dr. Fritz Taube dazu gehabt. Er könne sich die Aufgabe jedoch sehr reizvoll vorstellen und sei jederzeit bereit, seinem Verein zu helfen.

Peschke war langjähriger Trainer unseres Vereines und sprang auch immer wieder bereitwillig als Notnagel ein. Er wurde im März 2003 nach tagelanger Posse um seinen Posten endgültig entlassen. Horst gilt als echter Fußballfachmann und als positiv "Bekloppter". Mit ihm könnte man Lutz Schmaler den richtigen Mann an die Seite stellen, der sich mehr um die organisatorischen Dinge kümmert. Und er selbst zeigt ja auch Interesse an dieser Position, also könnte es ja klappen...?

23.07.04 | Pokalauslosungen

Der FC Lausitz Hoyerswerda wäre in der kommenden Saison in der bequemen und einmaligen Situation gewesen, sowohl am Sachsenpokal als auch am Bezirkspokal teilzunehmen. Doch auf Nachfrage, teilten der Bezirksverband Fußball Dresden und der Sächsische Fußballverband mit, dass der FCL die Teilnahme am Sachsenpokal schriftlich abgesagt habe. Wie ist das zu verstehen? Offiziell wurde die Teilnahme abgesagt, da es sonst zu Überschneidungen im Terminplan gekommen wäre. Aber darf man sich eine so einmalige Chance nehmen lassen, zumal wir auch ein garantiertes Heimrecht gehabt hätten und somit keine Reiskosten angefallen wären. Bei einer glücklichen Auslosung hätten wir eine attraktiven Gegner bekommen. Aber, ohne dies vorher selbst mit den Fans zu kommunizieren, wurde die Teilnahme abgesagt - vielleicht merkt es ja keiner?!

Nun verbleibt uns lediglich die Teilnahme am weniger ruhmreichen Bezirkspokal. Der FC Lausitz hat für die erste Ausscheidungsrunde ein Freilos und greift erst am 04.09.2004 ins Pokalgeschehen ein. Bleibt zu hoffen, dass wir hier endlich wieder unsere langjährigen Pokaltraditionen beleben können...

23.06.04 | Kummer geht!

Der Manager und Schatzmeister des FC Lausitz, Bernd Kummer, tritt von seinen beiden Posten aus persönlichen Gründen zurück. Die Arbeit nehme zu viel Zeit in Anspruch, er möchte sich mehr um seine Familie kümmern. Kummer wurde erst im September 2003 von der Mitgliederversammlung gewählt und leitete seit dieser Zeit die Geschicke unseres Vereines. Er war - mit vielen anderen - maßgeblich an der schleunigen Entschuldung des FC Lausitz beteiligt. Bernd - wir danken Dir für Deinen Einsatz!

Ein Nachfolger auf seinem Posten ist noch nicht bekannt.

19.06.04 | Das Denkmal nimmt Abschied
[FANSTER] Nicht ein, sondern DAS Denkmal nahm beim letzten Heimspiel Abschied. Abwehrspieler Thomas Schmidt (Foto) bestritt das wohl definitiv letzte Pflichtspiel für unseren Verein. Obwohl er schon mehrfach verabschiedet wurde, ist diesmal wohl endgültig Schluss, denn “die alten Knochen” machen einfach nicht mehr mit. Thomas begann als echtes Eigengewächs bei Aktivist Schwarze Pumpe, debütierte am 28. August 1983 im Heimspiel gegen Krumhermersdorf (3:3) im schwarz-gelben Trikot. Insgesamt 370 Pflichtspiele (1 Tor) bislang. Einsamer Vereinsrekord! “Schmidtl” erlebte viel, spielte unter Prell in der Liga, erlebte den Umbruch mit Peschke, wurde Oberliga-Sechster bei Papritz und später Meister bei Vogel. Das größte Erlebnis des damaligen Jungspunds war sicherlich das FDGB-Pokalspiel gegen den 1.FC Magdeburg 1984, als er Nationalstürmer Joachim Streich abmeldete. Thomas, vielen Dank für mehr als 30 Jahre Pumpe! Wir wünschten, es gäbe mehr von Dir!
19.06.04 | Micha und Markus werden Socher-Azubis
[FANSTER] Feine Geste unseres langjährigen Sponsors Jürgen Socher. Der Autohaus-Chef aus der Altstadt nimmt mit Michael Bernhardt und Markus Thomas zwei talentierte Kicker unter seine Fittiche, verschafft beiden eine Lehrstelle in seiner Firma. Vielen Dank!
19.06.04 | Taube: "Ein erster Meilenstein wurde erreicht!"

[FANSTER] Es ist vollbracht! Was das neue Präsidium als Zielstellung formulierte, konnte zumindest auf der finanziellen Seite erreicht werden. Der FC Lausitz ist wieder ein eigenständiger Verein, die Insolvenz so gut wie Geschichte.

Das Insolvenzgericht am Dresdner Olbrichtplatz, Donnerstag, 13 Uhr, in Saal D 131. Rechtsanwälte, Vereins-Chef Fritz Taube sind anwesend, auch Ex-Trainer Horst Peschke. Nach recht kurzer Zeit das Urteil: Mit nur zwei Gegenstimmen ist der Insolvenzplan angenommen. Heißt: Ab 1. Juli beginnt der FC Lausitz bei Null, hat aber auch keine Schulden mehr. Präsi Taube frohlockte: “Das entspricht unseren Erwartungen. Ein erster Meilenstein wurde erreicht.”

Bereits zuvor wurden die 86 Gläubiger des FC Lausitz schriftlich über den Insolvenzplan informiert, durften zustimmen und immerhin zwei Prozent ihrer ausstehenden Gelder kassieren oder eben auch nicht. Das taten auch zwei Gläubiger. Doch die wurden per Mehrheitsbeschluss einfach überstimmt. Wer diejenigen sind, die dem FC Lausitz das endgültige Aus verpassen und dafür sogar auf Geld verzichten wollten, bleibt vorerst geheim.

Was trotz aller Freude betroffen macht: Beim Schuldenstand unseres Oberligisten ging es nicht um Lapalien oder Kleingeld. Satte 588.000 Euro betrug die Summe, um die es im Gericht ging. Also mehr als eine halbe Million Euro. Unglaublich, aber spiegelt sie doch die mitunter schlampige Arbeit der Vorgängerpräsidien wieder. Bei weitem nicht so hoch war der Schuldenstand nämlich bei Einleitung des Insolvenzverfahrens im Sommer 2003. Doch durch Tiefenprüfungen der Behörden kamen plötzlich ausstehende Sozialbeiträge, Steuern oder Krankenkassenabgaben für Spieler zum Vorschein. Das summierte sich recht heftig zusammen.

Das einzig Gute daran: Die miesen Zahlen sind wir jetzt los. Die Richter haben uns die Chance gegeben, einen Neuanfang zu starten, sauber und seriös zu wirtschaften. In zwei Wochen, nach Auszahlung der Gläubigersumme (insgesamt etwa 12000 Euro), ist das Urteil rechtskräftig. Fritz Taube: “Ich denke, wir brauchen noch ein, zwei Jahre zur Konsolidierung. Dann kann man auch wieder über sportliche Erfolge reden.”

13.06.04 | Euer Spieler der Rückrunde: Marek!

Der Spieler der Rückrunde: Marek BartlomieczykIhr habt entschieden. Zwei Wochen lang durftet Ihr hier auf der Seite abstimmen und das Votum viel letztlich recht deutlich aus: Mit 22,45 % aller Stimmen siegte unser Torwart Marek Bartlomieczyk. Für alle Anhänger der großen Integrationsfigur unseres Teams gibt es hier ein Wallpaper.

Auf den Plätzen folgen ihm Thomas Schmidt (14,29 %), der nun endgültig seine letzte Saison gespielt hat und der junge René Droge, der immerhin 8,16 % der abgegebenen Stimmen auf sich vereinen konnte.

Die Abstimmung wird natürlich auch in der nächsten Saison hier fortgeführt werden.

30.05.04 | Und an diesen Terminen wird´s wieder ernst
[FANSTER] Der Starttermin für die neue Saison steht. Den drohenden Abstieg vorausgesetzt geht´s in der Bezirksliga Dresden am 14. August los. Bereits eine Woche zuvor steht die Ausscheidungsrunde im Bezirkspokal auf dem Plan. Noch unklar, ob der FC Lausitz daran teilnehmen muss oder automatisch die erste Runde erreicht. Fraglich auch, ob unser Verein am Sachsenpokal teilnehmen und auf einen großen Gegner hoffen darf. Trainingsauftakt für die Männer von Lutz Schmaler ist bereits am 13. Juli.
30.05.04 | FCL hilft beim Sportfest
[FANSTER] Mehrere hundert Freizeitsportler werden am 19. und 20. Juni zum Sportfest von Vattenfall Europe erwartet. Bei den jährlichen Betriebsspielen des Konzerns kämpfen die Gäste etwa in Bowling, Volleyball oder Fußball um Punkte. Auch unser Verein unterstützt den Veranstaler bei der Ausrichtung des Großereignisses im Hoyerswerdaer Jahnstadion.
30.05.04 | Ex-Präsi Ziemann hilft dem Nachwuchs
[FANSTER] Obwohl nicht friedlich aus seinem Amt geschieden, hält Ex-Präsi Bernd Ziemann dem FC Lausitz die Treue. Der KfZ-Sachverständige machte 200 Euro für den Nachwuchs locker, der damit zu Pfingsten einen Aufenthalt bei einem Jugendturnier in Leipzig finanzieren will. Ebenfalls spendabel zeigte sich Fußbodenleger Norbert Metzner, der 50 Euro in die Kasse warf. Beiden Unternehmern und aktiven Kickern unserer Altliga ein großes Dankeschön!
30.05.04 | Bodo ohne Bagger: 300 Euro für FCL
[FANSTER] Zu Grabe getragen hat er schon genug. Damit dies dem FC Lausitz nicht passiert, hilft Bodo Tannenhauer dem Verein nicht nur mit Worten. Noch vor seinem Trip in die Ferien machte der Bestattungsunternehmer 300 Euro für die Vereinskasse locker. Wir sagen: Dankeschön! Tannenhauer wird beim heutigen Heimspiel allerdings auf der Tribüne fehlen. Er tourt gerade mit dem Fahrrad durch die Mecklenburger Seenlandschaft.
30.05.04 | "Dann sind wir schuldenfrei" -Interview mit unserem Manager
[FANSTER] Nun, der Insolvenzplan wurde beim Amtsgericht Dresden eingereicht. Darin steht, wie die etwa 70 Gläubiger des FC Lausitz abgefunden werden sollen. Zu deutsch, wieviel Bares an diejenige verteilt wird, die noch Geld vom FC Lausitz erhalten.

Das Gericht prüft den Plan, informiert die Gläubiger. Spätestens im Juni soll auf einer Gläubigerversammlung die Insolvenz abgeschlossen werden.

Und dann?

Dann zahlen wir die Summen innerhalb von vier Wochen aus, sind schuldenfrei. Die berechnete Summe haben wir fast zusammen. Ich bin optimistisch, dass wir auch noch den Rest mit Hilfe unserer Fans und Sponsoren organisieren können. Schließlich hat die Zahlungsunfähigkeit des SVZ, eines unserer Großsponsoren, die Sache nicht gerade einfacher gemacht.

Wie geht´s danach weiter?

Ich denke, noch im Juni wird zu einer Mitgliederversammlung geladen. Zu diesem Zeitpunkt kann sicher mehr zur Zukunft des FC Lausitz gesagt werden. Momentan gestalten sich Verhandlungen mit Sponsoren und Spielern wegen der noch unsicheren Finanzlage schwierig. Jedoch haben viele Hilfe signalisiert, sobald die Insolvenz vom Tisch ist und wir als Verein wieder eigenständige Entscheidungen treffen können. Momentan läuft ja alles über den Insolvenzverwalter.

Prognosen, wie und mit welcher Mannschaft die erste Vertretung des FC Lausitz im kommenden Spieljahr auftritt, sind wohl schwer möglich?

Natürlich. Jedoch werden wir, egal ob in Landes- oder Bezirksliga, eine hoffentlich schlagkräftige Truppe ins Rennen schicken. Aber auch im Abstiegsfall sollte niemand Wunderdinge erwarten, auch wenn klar ist, dass wir möglichst schnell wieder aufsteigen wollen. Zudem überlegen wir noch, wieder eine zweite Mannschaft anzumelden. Die würde dann in der Stadtklasse beginnen, müsste sich langsam wieder hocharbeiten.
30.05.04 | Schmaler: " Sollte der Verein einen besseren Coach finden, bin ich gern bereit, meinen Stuhl zu räumen"
[FANSTER] Der FC Lausitz und seine treuen Fans erleben derzeit die schwersten Wochen und Monate der langen Vereinsgeschichte. Nun scheint auch die Landesliga endgültig Geschichte zu sein. Fanster sprach mit Trainer Lutz Schmaler (Foto). Ein Bericht vom 15.05.2004.

Herr Schmaler, durch das 0:3 in Schneeberg ist der Klassenerhalt verspielt, oder?

Theoretisch ist noch alles machbar. Doch wir betreiben keine Augenwischerei und brauchen uns auch nichts vormachen. Der Dresdner SC wird aus der Oberliga absteigen, somit einen weiteren Landesliga-Absteiger fordern. Unsere Chancen stehen mehr als schlecht.

Woran lag´s?

Die Mannschaft wurde im Winter zusammengewürfelt. Junge, sicherlich durchaus talentierte Spieler, stießen hinzu. Doch der Sprung aus Kreisliga oder Bezirksklasse ist nicht einfach so verkraftbar. Das schlägt sich im Spiel nieder. Nervenflattern und Pech kommen dazu. Ausdruck dessen ist auch, dass wir in zehn Punktspielen nur fünf Tore erzielten. Und die wiederum in nur zwei Spielen. Achtmal reichte es trotz guter Möglichkeiten nicht zu einem Treffer. Ohne Tore gibt´s halt keine Punkte.

Eine schlimme Situation...

Ja, natürlich. Der gesamte Sport Hoyerswerdas hängt schließlich auch von seinen Vorzeigevereinen ab, die die Stadt über ihre Grenzen hinaus repräsentieren. Da wiegt natürlich der Verlust der Handball-Regionalliga und der Fußball-Landesliga doppelt schwer.

Trotzdem muss es irgendwie weitergehen.

Wird es auch. Wir führen derzeit viele Gespräche mit Spielern, die zu uns stoßen, uns helfen könnten. Und natürlich wollen wir die aktuelle Mannschaft gern erhalten. Denn spielerisch waren in den letzten Wochen durchaus Fortschritte erkennbar. Doch Verhandlungen gestalten sich durch die momentan noch unsichere Finanzlage schwierig. Wir sind allerdings optimistisch, im nächsten Jahr eine schlagkräftige Truppe zusammenzubekommen. Mehrere Kicker haben ihr Bleiben zumindest mündlich signalisiert, andere könnten sich vorstellen, zum FC Lausitz zu wechseln. Das freut mich sehr.

Werden Sie im nächsten Spieljahr noch Trainer der Mannschaft sein?

Also, ich gehe davon aus. Mündlich wurde mir eine weitere Zusammenarbeit signalisiert. Sollte der Verein allerdings einen besseren Coach finden, bin ich gern bereit, meinen Stuhl zu räumen. Auch dann würde ich dem FC Lausitz treu bleiben und dem Verein im Nachwuchsbereich helfen. Ich bin mir nicht zu schade, als Jugendtrainer zu arbeiten. Talente sind schließlich der Grundstein dafür, erfolgreichen Fußball in Hoyerswerda auf Jahre zu sichern.