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PRESSE - Dezember 2004 - Juni 2005

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15.08.05 | Zwei rote Karten: Gäste hadern mit Schiedsrichter

Ein Bericht der Lausitzer Rundschau
vom 15.08.2005 von Reiner Kiesel

TSV Pulsnitz – FC Lausitz Hoyerswerda 2:1 (1:1)

Um es gleich vorweg zu nehmen. Das Ergebnis hätte auch so für Hoyerswerda aussehen können, denn die Mannschaft um Trainer Waldemar Adamowicz bot eine gute Leistung auf dem Pulsnitzer Rasen. Dass das Spiel aber andere Bahnen nahm, lag ausschließlich an der katastrophalen Leistung des Schiedsrichtertrios aus Dresden.

Die erste Torchance des Spiels hatte Rene Lupp, der einen Kopfball nicht verwandeln konnte. Dem Führungstreffer des Gastgebers nach acht Minuten wiederum ging ein klares Handspiel eines Pulsnitzers voraus, das aber der Schiedsrichter nicht gesehen hatte. Zudem monierten die Gästekicker eine vermeintliche Abseitsstellung Doch der Gast fing sich und kam nach 24 Minuten zum Ausgleich. Ein 20-Meter-Freistoß von Rene Lupp wurde noch unhaltbar für den Pulsnitzer Keeper abgefälscht. Nach einer halben Stunde kam es dann zu einer Rangelei zwischen Stephan Pasbrig und seinem Gegenspieler. Beide sahen die rote Karte.

Acht Minuten später musste auch Normen Petko mit roter Karte den Platz verlassen, weil er seinen Gegenspieler nach einem Foul umgeschubst hatte. So spielten ab der 38. Spielminute die Hoyerswerdaer Kickers nur noch mit acht Feldspielern. Eine Entscheidung des Schiris kurz vor dem Halbzeitpfiff traf die Lausitz-Elf noch einmal hart, als ein elfmeterreifes Foul im Pulsnitzer Strafraum nicht gepfiffen wurde. In den zweiten 45 Minuten zog sich der Gast verständlicherweise zurück und lauerte auf Konterangriffe. Dabei gab es gute Szenen ,die aber nicht mit einem Torerfolg abgeschlossen werden konnten. Die größte Möglichkeit gab es in der 78. Minute, als Nico Tischer den Ball über den gegnerischen Kasten jagte.

Neun Minuten später kam dann die kalte Dusche, das Gegentor. Aber auch hier haderten die FCL-Kicker mit dem Unparteiischen, weil der eigene Schlussmann von zwei Pulsnitzer Spielern behindert wurde.

Trotz dieser Auswärtsniederlage war es angesichts der Begleitumstände ein guter Saisonauftakt für die Adamowicz-Truppe.

Der FCL spielte mit: Reiche; Kusmagk; Knauer (ab 71. Min. Tischer ); Mathias Mark; Schuldt; Lupp; Weckwert; Marcel Mark (ab 60. Knippa), Petko ; Wussow; (ab 46. Jordan), Pasbrig.

08.08.05 | Debakel beim Testspiel

Ein Bericht der Lausitzer Rundschau
vom 08.08.2005

Einheit Kamenz – FC Lausitz Hoyerswerda 7:1 (5:1)

Hoffentlich war es ein Warnschuss zur rechten Zeit: Im letzten Testspiel vor dem Punktspielauftakt in der Bezirksklasse bezog der FC Lausitz am Wochenende mächtig Prügel.

Einheit Kamenz, trainiert von Hoyerswerdas Ex-Aktiven André Brückner und Peter Buschner, geht zwar als großer Favorit in die Bezirksligasaison, spielte aber nicht so übermächtig, wie es das klare 7:1 ausdrückt. Eher war die Ursache des Debakels in den eigenen Reihen zu suchen. Besonders die Defensive der Gäste schien lange Zeit völlig überfordert.

Frustrierend der Start: Schon nach sechs Minuten hatte es zweimal im FCL-Gehäuse geklingelt. Bis zum Pausentee musste Keeper Danilo Reiche noch drei Bälle aus dem Netz holen. Den zwischenzeitlichen Anschluss erzielte Franco Wussow mit einem sehenswerten Drehschuss. Viel sagend, dass das 18-jährige Nachwuchstalent an diesem Tag zum besten FCL-Akteur avancierte. Nach einer ziemlich lauten Kabinenpredigt durch Cheftrainer Waldemar Adamowicz lief es im zweiten Durchgang besser. Eigene Chancen, etwa durch Mike Ssykor, blieben allerdings ungenutzt. Der Trainer schimpfte: «In der ersten halben Stunde hat die Mannschaft gespielt, als ob sie noch im Bus säße. Wir müssen diese Partie jetzt ganz schnell abhaken und uns voll und ganz auf das Punktspiel in Pulsnitz konzentrieren.» (rok)

Für den FC Lausitz spielten: Reiche, Kusmagk (79. Tschimev), Petko, Knippa, Marcel Mark, Lupp (79. Pickenbach), Matthias Mark, Weckwert, Wussow, Pasbrig, Ssykor

04.08.2005 | Treue-Akt

Ein Kommentar der Lausitzer Rundschau
vom 04.08.2005 von Christiane Klein

Auch wenn der FC Lausitz Hoyerswerda in der vergangenen Saison keine Glanzleistung gezeigt hat: Die Fans des Vereins hätten einen Aufstieg verdient. Denn die Spitze der Anhänger steht dem Team treu zur Seite.

Und nicht nur das: Mit Plakat-Aktionen, Handzettel-Verteilen und dem Produzieren von Fanshop-Artikeln wecken die Fans auch echte Sympathien für die Lausitzer Fußballer. Einer der größten «Liebesbeweise» allerdings ist die Chronik, die die Anhänger herausgeben wollen. Dahinter steckt jahrelange, mühevolle Sammelei von Erinnerungen, Bildern, Zeitungsschnipseln und mehr. Unter alten und neuen Fans dürfte das Buch ruck, zuck zur heiß begehrten Pflichtlektüre werden. Und das ist kein Wunder: Denn die Geschichte der BSG «Aktivist Schwarze Pumpe» ist auch ein großes Stück Hoyerswerdaer Vergangenheit.

04.08.2005 | Liebeserklärungen in Schwarz-Gelb

Ein Bericht der Lausitzer Rundschau
vom 04.08.2005 von Christiane Klein

Wie die Fans des FC Lausitz Hoyerswerda in der Bezirksklasse zu ihrem Verein stehen

Jede Menge Querelen hatte der FC Lausitz Hoyerswerda in der vergangenen Saison zu überstehen. Nun will sich der Verein mit Trainer Waldemar Adamowicz und einigen neuen Spielern in der Bezirksklasse beweisen. Was die Fans von ihrem Team in der neuen Saison erwarten und wie sie ihren Verein unterstützen wollen, darüber sprach die RUNDSCHAU mit Robert Köhn, der bei den «Fans des FSV/FC Lausitz» unter anderem für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

In der vergangenen Saison musstet ihr eine Menge Rückschläge einstecken. Der FCL ist abgestiegen, konnte sich mit Mühe und Not vor der Insolvenz retten. Hat das die Fans enger zusammengeschweißt«

Auf jeden Fall. Wir sind zusammengerückt. Vor allem sitzen die Älteren und Jüngeren wieder in einem Boot. Das Verhältnis zwischen den Generationen hat sich deutlich verbessert. Ich denke, dass man auch zum ersten Punktspiel am 20. August eine Menge Leute im Stadion treffen wird, die lange nicht mehr da waren.

Auf eurer Homepage im Internet (www.fansdesfsv.de) gibt es im Fanshop jede Menge neue Produkte, um die Leidenschaft für den FC Lausitz auch nach außen zu zeigen. Wie verkaufen sich die Artikel»

Naja, die Zahl der Bestellungen, die online bei uns eingehen, ist überschaubar. Das mag zum einen daran liegen, dass es unseren Online-Fanshop erst seit gut einem Jahr gibt. Zum anderen ist die Fanstruktur so beschaffen, dass es eben nicht nur junge Leute gibt, die wissen, wie man mit dem Internet umgeht. Einige haben Hemmungen, im Internet zu bestellen. Zum anderen sind die Produkte eben auch etwas teurer.

Woran liegt das«

Der Verein kann es sich nicht leisten, die Produkte herzustellen, da die Fanartikel ja vorab finanziert werden müssten. Das heißt: Jeder Artikel wird erst nach der Bestellung produziert. Als Alternative zur Internetbestellung haben wir Fans auch T-Shirts und Schlüsselanhänger auf unsere Kosten hergestellt und diese dann dem Verein zum Verkauf zur Verfügung gestellt. Bereits nach wenigen Wochen war alles verkauft. In den nächsten Wochen werden wir Mannschaftsfotos und Stadionpostkarten erstellen lassen, die wir auch dem FCL zur Verfügung stellen werden. Und dann müssen wir mal schauen: Vielleicht lohnt es sich ja auch, von jedem Spieler Autogrammkarten zu drucken.

Bleiben wir gleich mal bei der Mannschaft. Wer ist denn in diesem Jahr besonders Erfolg versprechend»

Ganz klar: der Trainer. Waldemar Adamowicz ist ein Fußballidol. Der Mann ist ein toller Typ, den in der Region jeder kennt. Er ist der Star des Teams. Aber auch Rückkehrer Marcel Weckwert, der schon früher für Hoyerswerda gespielt hat, ist eine gute Verstärkung. Das Gleiche gilt für unseren neuen Torwart Danilo Reiche, der bisher für Wittichenau gespielt hat. Dort und in der Vorbereitung hat er sehr gute Leistungen gezeigt. Deshalb denke ich, dass Reiche von Anfang auf dem Platz stehen wird. Auch Mike Ssykor ist ein starker Spieler. Natürlich haben die Kicker aus der vorigen Saison einen Leistungssprung gemacht, stark sind zum Beispiel auch Matthias Mark, Markus Thomas, Marcel Mark oder Björn Knauer.

Ihr geht mit einer guten Mannschaft in die neue Saison. Gibt’s da Hoffnungen auf den Aufstieg«

In dieser Saison darf man nicht an einen Aufstieg denken. Wir müssen in der Liga bestehen und die Klasse halten. Ja, wir haben eine starke Mannschaft und gute Vorzeichen – aber das hatten wir auch im Vorjahr und dann sah alles auf einmal ganz anders aus. Diesmal sollten wir zufrieden sein, wenn wir am Ende auf einem soliden Mittelfeldplatz stehen, mit dem Abstieg nicht zu tun haben.

2005 steht bei Hoyerswerda und Schwarze Pumpe alles im Zeichen des 50-jährigen Jubiläums. Auch der FC Lausitz, der einst unter dem Namen Aktivist Schwarze Pumpe gegründet wurde, kann auf ein halbes Jahrhundert Vereinsgeschichte zurückblicken. Wie würdigt ihr als Fans dieses Ereignis»

Wir arbeiten schon seit Jahren an einer Vereinschronik und wollen das halbe Jahrhundert Revue passieren lassen. Da kommt eine Menge Material zusammen – unter anderem noch nie gezeigte Fotos, Programmhefte, Zeitungsartikel. Kaum zu glauben, wie viel allein schon in der Anfangszeit des Pumpe-Fußballs über unsere Kicker geschrieben wurde. Außerdem haben wir tolle Anekdoten und Erinnerungen ausgegraben und mit vielen Zeitzeugen gesprochen.

Wann wird die Chronik fertig sein«

Wir hoffen, dass wir sie zum Ende der nächsten Saison abschließen können. Die Chronik soll dann in einer größeren Auflage gedruckt werden. Welchen Umfang sie haben wird, ist noch unklar. Wir haben sehr ausführliches und anschauliches Material.

Viele Anhänger des FC Lausitz haben Interesse an nostalgischen Schals oder Trikots mit dem alten Emblem von Aktivist Schwarze Pumpe. Wird es anlässlich des Jubiläums eine Neuauflage geben»

Ähnliche Ideen existieren bereits seit Jahren. Derzeit laufen Überlegungen, ob und wie man der Nachfrage gerecht werden kann.

Fanshop betreuen, Plakate drucken, Stadionhefte entwerfen, Handzettel verteilen und und und – das alles klingt nach viel Arbeit. Wer steckt hinter den Werbeaktionen für den FC Lausitz«

Wir sind eine kleine Gruppe von Fans, die alle nicht mehr in Hoyerswerda wohnen. Was uns vereint, ist, glaube ich, das Schicksal, dass wir alle unseren Verein nicht mehr jede Woche vor Ort unterstützen können, weil wir im gesamten Bundesgebiet wohnen und arbeiten. Aus der Ferne können wir nur organisieren. Und das tun wir auch. Die Arbeit des Vereins funktioniert, weil Fans, Sponsoren und Verein so gut zusammenarbeiten. Verständigen kann man sich ja heute auch problemlos über Internet oder Telefon.

Das klingt optimistisch und nach viel, viel Fantreue. War es in den vergangenen Saisons nicht manchmal schwer, trotz der vielen Niederlagen weiter zum FC Lausitz zu stehen»

Sicher. Ich habe mich manchmal gefragt: Warum suchst du dir keinen anderen Verein? Aber das hat keinen Sinn. Ich komme nicht vom FC Lausitz los. Ich muss da immer wieder hin. Und das geht vielen anderen genauso.

01.08.2005 | Leckerbissen für Fußball-Gourmets

Ein Bericht der Lausitzer Rundschau
vom 01.08.2005

FC Lausitz Hoyerswerda – Energie Cottbus/A-Junioren 0:2 (0:2)

Eine Bundesliga-Mannschaft empfing der FC Lausitz gestern mit den A-Junioren von Energie Cottbus auf dem Scholz-Sportplatz. Zwar ging der Test gegen die Rot-Weißen mit 0:2 in die Hose.Allerdings musste das Trainergespann aufgrund mehrerer Verletzungen im Team mit einer Rumpfelf auskommen, die sich aber ordentlich verkaufte. Zwei schön herausgespielte Treffer besiegelten den Gästesieg bereits im ersten Abschnitt. Anschließend erkämpfte sich der FCL zunehmend Oberwasser, hatte durch Ssykor oder den Pfostenknaller von Mroß (diesmal im Sturm eingesetzt) gute Chancen. Die von Ulrich Nikolinski und dem Ex-FCLer Thomas Hoßmang eingestellte Nachwuchstruppe sicherte den Sieg aber routiniert über die Zeit. FCL-Trainer Waldemar Adamowicz: «Die Mannschaft hat große Moral bewiesen. Trotz der Niederlage ein Spiel, das Hoffnung macht.» (rok)

FCL spielte mit: Reiche, Marcel Mark, Petko, Knippa, Tschimev, Bernhard (Schuldt), Weckwert, Matthias Mark, Liebsch, Mroß, Ssykor

SV Zeißig – FC Lausitz Hoyerswerda 1:4 (0:2)

Am Ende siegte der Favorit standesgemäß mit 4:1. Allerdings tat sich Neu-Bezirksklässler FC Lausitz beim engagierten Gastgeber ziemlich schwer. Zugute halten muss man beiden Teams die spielfreudige Einstellung, mit der die Kicker bei der Rekordhitze am Freitag über eine Spielzeit von drei mal 30 Minuten zu Werke gingen. Der FCL blieb über weite Strecken der Partie optisch überlegen, erzielte vier Treffer durch Marcel Weckwert, Markus Thomas, Mike Ssykor und ein Eigentor. Für den Stadtligisten traf René Forche zum zwischenzeitlichen 1:2-Anschluss. Bemerkenswert war, wie stark die Zeißiger Kicker nach der siebenwöchigen Sommerpause kämpften, sich nie aufgaben.

SVZ-Coach Andreas Scholze: «Dafür, dass es heute unser erster Trainingstag war und der FCL schon voll im Saft stand, bin ich sehr zufrieden. Bei besserer Chancennutzung hätte meine Mannschaft auch locker vier Tore machen können. Allerdings ist die Niederlage durchaus gerechtfertigt.» (rok)

Zeißig spielte mit: Buchold (Reik Forche), Jannack (Noack), Markus Frosch, Daniel Forche, Koschmieder (Stoppalka), Caban, Liebsch, Behrens (Schmidt), René Forche (Jörg Forche), Schuster, Marcel Frosch (Schmaler)

Der FCL spielte mit: Mroß (Reiche), Marcel Mark, Knauer, Kusmagk (Petko), Liebsch (Tschimev), Pasbrig (Nix/Knippa), Weckwert, Matthias Mark, Tischer (Wussow), Ssykor (Pickenbach), Thomas

30.07.2005 | Fans suchen Fans: Werbeaktion für den FC Lausitz

Ein Bericht der Lausitzer Rundschau
vom 30.07.2005

Anhänger werben mit 1000 Plakaten für Verein

Als die Fans des derzeitigen Bezirksklassevertreters FC Lausitz Hoyerswerda im November mit dem Mitgliederwerbeprojekt «Aktion 300+» antraten, hatten sie sich viel vorgenommen: So sollten die Beiträge für passive Mitglieder gesenkt werden, das Image des ehemaligen Oberligisten wieder aufpoliert werden und neue Mitglieder geworben werden.

Auf insgesamt 300 sollte der Verein bis zum Ende der abgelaufenen Saison anwachsen – 201 sind es geworden. Und aus diesem Grund machen die Fans mit ihrer «Aktion 300+» weiter. 1000 Plakate sollen in den nächsten Tagen in Hoyerswerda verteilt werden, um für den Start in die neue Saison zu werben. «Auf jeden Fall werden wir zahlreiche bei unseren Werbepartnern anbringen oder dort, wo unsere Programmhefte ausliegen. Außerdem sollen zu den Heimspielen Plakate verkauft werden, die der Trainer auf Wunsch signiert» , sagt Ronny Schuldt, Marketing- und Sponsorenbeauftragter des Fußballvereins.

Die Fans hoffen, dass sie die 300-Mitglieds-Marke in dieser Saison knacken. Ein Weg zu diesem Ziel: «Wir wollen direkt Ehemalige ansprechen und für die Vereinsarbeit gewinnen» , kündigte Robert Köhn vom Verein «Fans des FSV/FC Lausitz Hoyerswerda» an. (red)

25.07.05 | FCL verliert gegen Neugersdorf II

Ein Bericht der Lausitz Rundschau
vom 25.07.2005

Im dritten Testspiel hat der FC Lausitz Hoyerswerda gegen den mit einigen Viertliga-Kickern verstärkten Reservekader des FC Oberlausitz Neugersdorf mit 0:1 verloren. Angesichts des Spielverlaufs war die Niederlage nicht nur vermeidbar, sondern auch unglücklich.

Die Gäste enttäuschten auf der ganzen Linie, erspielten sich kaum nennenswerte Chancen. Anders die Gastgeber, die mehrere Hochkaräter ausließen. Allein Pickenbach vergab vier Riesenchancen. Die Entscheidung vor 70 Schaulustigen auf dem Scholz-Sportplatz fiel sieben Minuten vor dem Abpfiff. Abwehrmann Kusmagk, der zuvor noch einen Freistoß ans Gebälk des gegnerischen Gehäuses getreten hatte, fälschte den Schuss eines FCO-Stürmers unglücklich ins eigene Gehäuse ab. (rok)

Der FCL spielte mit: Mroß, Kusmagk, Knauer, Petko, Matthias Mark (46. Tschimev), Weckwert, Lupp (12. Marcel Mark), Knippa, Wussow (46. Thomas), Pickenbach (73. Schuldt), Ssykor

22.07.05 | Ausgleich beim Test gegen Brieske in letzter Minute

Ein Bericht der Lausitz Rundschau
vom 22.07.2005

FC Lausitz beendet Freundschaftsspiel mit 4:4

In letzter Minute hat der FC Lausitz am Mittwochabend das Testspiel beim FSV Brieske Senftenberg, der eine Klasse höher spielt, ausgeglichen. Nachdem die Kicker aus Hoyerswerda das ganze Spiel über einem Rückstand hinterherliefen, war es letztlich René Lupp der in der 90. Minute den Ausgleich in die Maschen jagte. Zuvor hatte er schon einmal das Leder im Netz versenkt. Die beiden weiteren Tore lieferten Weckwerth und Markus Thomas. Das Team hatte allen Grund zu Freude, war man doch nur mit dem A-Jugend-Torwart angereist, der sich prima schlug. Der Nachwuchs-Keeper musste einspringen, weil die drei anderen Torhüter alle durch Verletzungen, berufliche Verpflichtungen oder Urlaub verhindert waren.

Der nächste Test findet am Sonnabend auf dem Hoyerswerdaer Scholzplatz statt. Dort erwartet das Hoyerswerdaer Fußballpublikum ein wahrer Leckerbissen: Oberligist FC Oberlausitz Neugersdorf präsentiert sich und den neuen Kader. (rok)

18.07.05 | Adamowicz feiert erfolgreichen Einstand

Ein Bericht der Lausitz Rundschau
vom 18.07.2005

FC Lausitz – FC Bad Liebenwerda 5:2 (3:1)

Erfolgreicher Testspielauftakt für den FC Lausitz: Mit 5:2 (3:1) hat die Mannschaft von Neu-Coach Waldemar Adamowicz das erste Vorbereitungsspiel auf die neue Saison in der Bezirksklasse gewonnen.

Der Gegner, Kreisligist FC Bad Liebenwerda, kam mit der Empfehlung eines errungenen Kreispokalsiegs und verkaufte sich teuer. Dennoch erwischte der Gastgeber auf dem ungewohnten Sportplatz in Zeißig den besseren Start, zog bereits nach sieben Minuten durch Neuzugang Mike Ssykor (aus Wittichenau gekommen) in Front. Die gut 150 Zuschauer durften vor der Pause sogar noch zweimal jubeln, als der zweite Neue, Marcel Weckwerth (kam von Grün-Weiß Weißwasser), doppelt einnetzte.

Im zweiten Abschnitt legte Stürmer Ssykor einen Treffer nach, bevor Nachwuchstalent Andreas Pickenbach zum Endstand vollenden konnte. Das Trainergespann brachte zum Auftakt 18 Spieler zum Einsatz. Coach Adamowicz war größtenteils zufrieden: «Eine geschlossene Mannschaftsleistung, auch wenn sich gerade in der Abwehr noch einige Mängel offenbarten, wie auch die zwei Gegentore beweisen.» Schon am Mittwoch bestreitet der FCL den nächsten Test, muss dann beim alten Revier-Rivalen Brieske Senftenberg ran. (rok)

07.07.05 | Ein neuer Geist

Ein Bericht der Lausitz Rundschau
von Gunnar Schulze vom 07.07.05

14 Kicker des FC Lausitz starten zum Trainingsauftakt ins Bezirksklassejahr

Das Wetter war nicht unbedingt dazu angetan, die Fußballschuhe wieder zu schnüren. Doch beim FC Lausitz Hoyerswerda konnte man darauf keine Rücksicht nehmen.

14 Kicker versammelten sich am Dienstagabend unter der Regie des neuen Übungsleiters Waldemar Adamowicz zum offiziellen Trainingsauftakt des Bezirksklasse-Vertreters.

Ein neuer Trainer mit Waldemar Adamowicz und fünf neue Kicker präsentierten sich dabei der Fankulisse des FC Lausitz. Ausdauerlauf und Eins -zu-Eins-Übungen standen auf dem Trainingsprogramm, das bei strömendem Regen abgespult wurde. Mit von der Partie waren mit Mike Ssyckor, Danilo Reiche, Marcel Weckwert und Jan Kußmangk vier neue Akteure, die das Team des FC Lausitz aus der sportlichen Talsohle herausführen sollen. «Wir wollen in erster Linie sportlich überzeugen und zu spielerischer Linie finden. Ich denke, mit diesem Konzept können wir auf einem vorderen Mittelfeldplatz rangieren. Langfristig wollen wir wieder zu einer ordentlichen Adresse im Hoyerswerdaer Fußball werden» , gab der Trainer die Devise für die kommende Spielzeit aus.

Der zeitige Trainingsauftakt soll dazu beitragen, der Mannschaft das entsprechende Rüstzeug für eine gute Saison mitzugeben. Dabei hat der neue Coach auch noch weitere Trümpfe im Ärmel. Zum einen soll der jetzige Kader weiter aufgestockt werden. Zwischen dem FC Lausitz und Pädagogik Hoyerswerda wird es zudem eine Fusion geben, die es ermöglicht, eine zweite Mannschaft zu installieren. Diese beginnt in der Stadtklasse und eröffnet dem Trainer die Möglichkeit, das Leistungsprinzip in den Mittelpunkt zu stellen. Aber auch zwei weitere Kicker vom FC Energie Cottbus und Dresden-Nord sollen den jetzigen Kader weiter verstärken. «Zu Namen will ich noch nichts weiter sagen, da noch nicht alles in trockenen Tüchern ist» , so Waldemar Adamowicz. Für eine sportliche Bestandsaufnahme sind dabei insgesamt sechs Vorbereitungspartien geplant, die das Team möglichst schnell zusammenschweißen sollen.

Und so war schon beim ersten Training zu spüren, dass beim FC Lausitz ein neuer Geist in diesem Jahr einziehen wird. Spaß und Freude standen trotz des miserablen Wetters nämlich im Mittelpunkt. «Das war auch für mich ein Beweggrund, nach Hoyerswerda zurückzukehren. Ich bin vom Konzept und den Ideen unseres neuen Trainers überzeugt und will mich hier nochmals richtig reinhängen» , verriet der aus Weißwasser gekommene Neuzugang Marcel Weckwert. Das erste Zusammentreffen wurde natürlich auch für eine erste kollektive Maßnahme genutzt. Beim gemeinsamen Abendessen konnten sich die Spieler näher kennen lernen und mit Fans und Sponsoren über ihre fußballerische Zukunft austauschen und weitere Pläne für den FC Lausitz mit einer besseren Zukunft schmieden.

04.07.05 | Ein alter Bekannter kehrt zurück

Ein Bericht der Lausitzer Rundschau
vom 04.07.05

Neue Gesichter beim FC Lausitz Hoyerswerda

Wenn die Fußball-Männermannschaft des FC Lausitz Hoyerswerda am kommenden Dienstag gegen 17.30 Uhr den offiziellen Trainingsauftakt begeht, wird man zumindest in einer Disziplin wieder die Nummer eins in Hoyerswerda sein. Denn der ehemalige Oberligist, der in der kommenden Saison in der Bezirksklasse antritt, startet als erstes der drei Spielklassenhöchsten Teams der kreisfreien Stadt in die Vorbereitung für die neue Saison.

Dazu sind alle Fans, Förderer und Gönner des Vereins herzlich eingeladen. Die Trainingskiebitze können dabei auch gleich die Neuzugänge unter die Lupe nehmen: Steven Gahno (FSV Knappensee Groß Särchen), Mike Ssykor und Danilo Reiche (beide DJK Blau-Weiß Wittichenau), Alexander Thomas (Traktor Weißkollm) sowie Philipp Baumgarten (LSV Bluno). Und mit dem 24-jährigen Marcel Weckwert wird ein alter Bekannter aus Weißwasser zum FC Lausitz zurückkehren.

Interessant wird aber auch sein, was sich Trainer Waldemar Adamowicz in seiner ersten Übungseinheit einfallen lassen wird. Wer weiß, vielleicht schnürt er ja sogar selbst noch einmal die Töppen?

In den Abendstunden ist dann ein lockeres, geselliges Beisammensein mit den Sponsoren angedacht. Bei Bier, Bratwurst und belegten Brötchen (von der Bäckerei Pieprz) werden dann auch die Kicker dazustoßen.

(rk)