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Satzung des Fußclubs Lausitz Hoyerswerda e. V.
Fassung vom 16.07.2002

§ 1 Name, Rechtsform, Sitz
§ 2 Zweck und Aufgabe des Vereins
§ 3 Vereinsvermögen
§ 4 Geschäftsjahr
§ 5 Verbandszugehörigkeit
§ 6 Mitgliedschaft
§ 7 Erwerb der Mitgliedschaft
§ 8 Rechte und Pflichten der Mitglieder
§ 9 Ende der Mitgliedschaft
§ 10 Vereinsordnungsmaßnahmen
§ 11 Organe des Vereins
§ 12 Mitgliederversammlung
§ 13 Vorstand
§ 14 Aufsichtsrat
§ 15 Aufgaben des Aufsichtsrats bei Wahlen
§ 16 Ehrenrat
§ 17 Rechnungs- und Kassenprüfer
§ 18 Haftungsausschluß
§ 19 Auflösung

§ 1 Name, Rechtsform, Sitz

(1) Der Verein führt den Namen FC Lausitz Hoyerswerda e. V. Er ist am 29.05.1991 aus der Fußballabteilung der Sportgemeinschaft "Aktivist Schwarze Pumpe" gebildet worden.


(2) Der Verein hat seinen Sitz in Hoyerswerda und ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Hoyerswerda eingetragen


(3) Die Vereinsfarben sind Gelb und Schwarz.


(4) Der Verein führt das in der Anlage 1 beigefügte Vereinsabzeichen.

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§ 2 Zweck und Aufgabe des Vereins

(1) Zweck des Vereins ist die körperliche und charakterliche Ertüchtigung seiner Mitglieder durch Leibesübungen und Sport. Gemeinschaftssinn, Kameradschaft und Geselligkeit sollen gefördert werden. Die Betreuung und Heranführung der Jugend an die Ziele des Vereins ist diesem ein besonderes Anliegen.


(2) Im Rahmen seiner Ziele widmet sich der Verein dem Fußballsport. Der Vorstand kann im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat weitere Sportarten aufnehmen.


(3) Der Verein verhält sich weltanschaulich, politisch, rassisch und religiös neutral. Der Verein tritt gegen jegliche Diskriminierung aus weltanschaulichen, politischen, rassischen und religiösen Gründen ein. Er darf seine Mittel weder für die unmittelbare noch für die mittelbare Unterstützung oder Förderung politischer Parteien verwenden.


(4) Der Verein verfolgt seinen Zweck selbstlos und ohne Streben nach wirtschaftlichem Gewinn. Er wird ausschließlich und unmittelbar auf gemeinnütziger Grundlage im Sinne der Vorschriften des 3. Abschnittes der bundesgesetzlichen Abgabenordnung vom 16. März 1976 in der zuletzt durch das Vereinsförderungsgesetz vom 18. Dezember 1989 geänderten Fassung tätig.

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§ 3 Vereinsvermögen

(1) Das Vereinsvermögen wird vom Präsidium verwaltet.


(2) Alle laufenden Einkünfte werden ausschließlich zur Bestreitung der Ausgaben verwendet, die zur Erreichung des Vereinszwecks notwendig sind. Ausgaben zu anderen Zwecken dürfen nicht gemacht werden.


(3) Mittel und etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke Verwendung finden. Die Mitglieder erhalten keinerlei Gewinnanteile oder sonstige Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.


(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


(5) Der Verein ist berechtigt, Erträge ganz oder teilweise einer Rücklage zuzuführen, um die satzungsgemäßen steuerbegünstigten Zwecke nachhaltig erfüllen zu können.


(6) Die Mitglieder haben keinen Anteil am Vereinsvermögen. Sie haben weder bei ihrem Austritt aus dem Verein noch bei dessen Auflösung Ansprüche an das Vereinsvermögen.


(7) Die Organe des Vereins sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Notwendige Auslagen können erstattet werden. Der Verein kann sich zur Durchführung seiner Aufgaben haupt-, neben- und ehrenamtlich tätiger Kräfte bedienen. Wiederkehrende Vergütungen im Bereich des Vorstandes bedürfen des Einvernehmens mit dem Aufsichtsrat.


(8) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks oder bei Entziehung seiner Rechtsfähigkeit darf das Vereinsvermögen nur einem steuerbegünstigten Zweck zugeführt werden. Eine entsprechende Einrichtung hat die Mitgliederversammlung bei dem Auflösungsbeschluss zu bestimmen.

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§ 4 Geschäftsjahr

(1) Das Geschäftsjahr ist mit dem Kalenderjahr identisch.


(2) Das Präsidium ist ermächtigt, das Geschäftsjahr im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat zu ändern.

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§ 5 Verbandszugehörigkeit

(1) Der Verein ist Mitglied des Landessportbundes Sachsen e.V.; er selbst und mit ihm seine Mitglieder sind dessen Satzungen und Ordnungen verpflichtet.


(2) Als Verein des Amateurfußballsportes ist er mittelbar ordentliches Mitglied des DFB über den NOFV als Regionalverband und dem Sächsischen Fußballverband e.V. als Landesverband.


(3) Die vom DFB und seinen Organen erlassenen Satzungen, Ordnungen und Entscheidungen sind für den Verein und seine Mitglieder verbindlich. Dies gilt insbesondere für die Spielordnung und die Rechts- und Verfahrensordnung. Der Verein verpflichtet sich und seine Mitglieder den vom DFB aufgestellten und damit allgemein den im Deutschen Fußballsport anerkannten Regeln.


(4) In den Zuständigkeitsbereichen des DFB sowie des Landes- und/oder Regionalverbandes unterwirft sich der Verein und seine Mitglieder der Vereinsgewalt der genannten Verbände sowie deren Organen und Beauftragten, soweit diese sich auf die Benutzung von Verbandseinrichtungen, die Bestätigung bei der Benutzung sowie Maßregeln bei Verstößen gegen die Benutzungsvorschriften und den Ausschluss von der Benutzung und auf Sanktionen nach den §§ 40, 43 der DFB-Satzung bezieht.


(5) Zu den gleichen Zwecken überträgt der Verein seine Vereinsgewalt dem Landes- und/oder Regionalverband und ermächtigt diese gleichzeitig, die ihnen zur Ausübung überlassene Vereinsgewalt weiter an den DFB zur Ausübung zu übertragen.

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§ 6 Mitgliedschaft

(1) Der Verein setzt sich zusammen aus aktiven Mitgliedern, passiven Mitgliedern und Ehrenmitgliedern. Aktive Mitglieder sind solche, die im Verein Sport treiben und/oder für die Aufrechterhaltung des Sportbetriebes tätig sind. Passive Mitglieder gehören dem Verein an, ohne sich in ihm zu betätigen. Zu den passiven Mitgliedern zählen auch juristische Personen sowie andere Personenvereinigungen mit rechtlicher Selbständigkeit, die dem Verein fördernd beitreten.


(2) Zu Ehrenmitgliedern können Mitglieder ernannt werden, die sich um den Verein oder allgemein um den Sport besonders verdient gemacht haben. Die Ernennung geschieht durch das Präsidium im Einvernehmen mit dem Ehrenrat. Ehrenmitglieder besitzen alle Rechte der ordentlichen Mitglieder. Sie sind jedoch von der Beitragspflicht und den Umlagen befreit und haben freien Zutritt zu allen Veranstaltungen des Vereins.


(3) Für jugendliche Mitglieder unter 18 Jahren gilt eine Jugendordnung. Diese wird vom Vorstand erlassen. Jugendliche Mitglieder haben außerhalb der Jugendordnung kein aktives und passives Wahlrecht. Sie dürfen an Vereinsveranstaltungen teilnehmen, soweit es das Jugendschutzgesetz zulässt.

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§ 7 Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jede unbescholtene Person werden. Der Antrag auf Aufnahme als Mitglied des Vereins erfolgt mittels Aufnahmeformulars unter Angabe des Namens, Alters, Berufes und der Wohnanschrift. Minderjährige müssen die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters nachweisen. Mit der Aufnahme in den Verein erkennt der Bewerber die Bestimmungen dieser Satzung und der Ordnungen des Vereins an. Über die Aufnahme entscheidet das Präsidium. Die Ablehnung eines Aufnahmeantrages wird dem Bewerber schriftlich mitgeteilt; sie braucht nicht begründet zu werden. Gegen einen ablehnenden Bescheid kann innerhalb einer Frist von drei Wochen ab Aufgabe zur Post der Ehrenrat angerufen werden. Dieser entscheidet endgültig.


(2) Bei Erteilung der Mitgliedschaft beginnt diese mit dem Tag der Aushändigung des Mitgliedsausweises. Der begonnene Monat ist voll beitragspflichtig. Dem Mitgliedsausweis ist die jeweils gültige Vereinssatzung beizufügen.


(3) Wird jemand in das Präsidium oder den Aufsichtsrat gewählt, der nicht Mitglied des Vereins ist, so erwirbt der Gewählte mit der Annahme seiner Wahl automatisch die Vereinsmitgliedschaft.


(4) Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar und nicht vererblich. Die Ausübung der Mitgliedschaftsrechte kann nicht einem anderen überlassen werden.

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§ 8 Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Jedes Mitglied hat das Recht, nach Maßgabe dieser Satzung und der Ordnungen des Vereins am Vereinsleben teilzunehmen. Bei Mitgliederversammlungen beinhaltet das Teilnahmerecht das Recht auf Anwesenheit, das Recht auf Gehör, das Rede- und Antragsrecht sowie das Stimmrecht.


(2) Aktive Mitglieder dürfen Sportarten, die im Verein betrieben werden, in keinem anderen Verein ausüben und auch keine Funktionen in einem konkurrierenden Sportverein übernehmen. Ausnahmen kann der Vorstand zulassen.


(3) Jedes Mitglied hat die Pflicht, das Ansehen und die sportlichen Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu vermeiden, was das Ansehen und den Zweck des Vereins schädigen bzw. gefährden kann.


(4) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Bestimmungen dieser Satzung und die Ordnungen des Vereins sowie die Beschlüsse und Anordnung der Organe des Vereins zu befolgen. Sie haben jeden Anschriftenwechsel unverzüglich der Geschäftsstelle schriftlich mitzuteilen.


(5) Die Anlagen und Einrichtungen des Vereins sind von den Mitgliedern pfleglich zu behandeln; Schäden sind zu vermeiden. Für mutwillig oder grob fahrlässig herbeigeführte Schäden haftet das Mitglied gegenüber dem Verein für den Schaden.


(6) Jedes Mitglied ist verpflichtet, an den Verein eine Aufnahmegebühr, die Jahresbeiträge sowie die Umlagen aus besonderen Anlässen zu zahlen. Die Höhe wird jeweils auf Vorschlag des Präsidiums von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Abweichend hiervon kann das Präsidium im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat bei juristischen Personen und anderen Personenvereinigungen die Aufnahmegebühr und die Jahresbeiträge jeweils höher bemessen. Die Abteilungen des Vereins können Sonderbeiträge/Beitragszuschläge im Einvernehmen mit dem Präsidium erheben.


(7) Ist ein Mitglied mit seiner Beitragszahlung und/oder mit der Zahlung einer Umlage drei Monate im Rückstand, ruhen seine Mitgliedsrechte solange, bis die Zahlungsverpflichtung voll erfüllt ist.

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§ 9 Ende der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch freiwilligen Austritt, Streichung von der Mitgliederliste, Ausschluss aus dem Verein, Tod oder durch Auflösung (bei juristischen Personen und Personenvereinigungen).


(2) Der freiwillige Austritt kann nur zum Ende eines Kalendermonats erklärt werden. Der betreffende Monat ist voll beitragspflichtig.


(3) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Präsidiums von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es mit der Zahlung von Beiträgen, Umlagen oder Ordnungsgeldern trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung rückständig ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, nachdem seit Zustellung des zweiten Mahnschreibens mit Androhung der Streichung drei Monate verstrichen sind. Die Streichung ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.


(4) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Präsidiums nur im Einvernehmen mit dem Ehrenrat ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Ein solcher liegt insbesondere vor, wenn ein Mitglied


a. in grober Weise gegen die Grundsätze der geschriebenen oder ungeschriebenen Sportgesetze, gegen die sportliche Disziplin und gegen die Vereinskameradschaft verstoßen hat,
b.
einen schweren Verstoß gegen das Ansehen und die Belange des Vereins und/oder gegen den Vereinszweck begangen hat,
c. wiederholt gegen die sich aus dieser Satzung und den Vereinsordnungen ergebenden Verpflichtungen verstößt und/oder sich wiederholt den Anordnungen der Vereinsorgane sowie deren Beauftragten widersetzt hat,
d. sich eines unehrenhaften Verhaltens schuldig gemacht hat.


(5) Die Einleitung des Ausschlussverfahrens ist dem Betroffenen schriftlich mitzuteilen. Von dieser Mitteilung an ruhen alle Funktionen und Mitgliedsrechte des Betroffenen. Ihm ist rechtliches Gehör zu gewähren. Die Ausschlussentscheidung ist dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen. Die Entscheidung muss mit Gründen und einer Rechtsmittelbelehrung versehen sein. Gegen sie kann der Betroffene innerhalb von zwei Wochen nach Zugang Einspruch an den Ehrenrat einlegen. Über einen Antrag auf Ausschluss eines Mitgliedes der Vereinsorgane entscheidet der Ehrenrat unmittelbar. Ein solcher Antrag kann nur von der Mehrheit der Mitglieder des jeweiligen Vereinsorgans gestellt werden. Eine Entscheidung des Ehrenrates nach Maßgabe dieser Bestimmungen ist vereinsintern endgültig. Der Ausschluss aus dem Verein hat ungeachtet der nachfolgenden Bestimmung den Entzug aller Vereinsehrenämter und Vereinsauszeichnungen zur Folge.


(6) Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen sämtliche durch die Mitgliedschaft erworbenen Rechte; dagegen bleibt das ausscheidende Mitglied für al le bestehenden Verpflichtungen (Zahlung von Beiträgen, Umlagen, Ordnungsgeldern, Rückgabe von Vereinseigentum, Rechnungslegung, Abrechnung usw.) weiterhin haftbar. Der Mitgliederausweis ist zurückzugeben; er kann auch vom Verein eingezogen werden.


(7) Bei Beendigung der Mitgliedschaft hat das Mitglied alle dem Verein zustehenden Gegenstände sofort, ohne Rücksicht auf Zurückbehaltungsrechte, herauszugeben. Die Mitglieder, welche mit einem Vereinsamt betraut waren, haben vor Wirksamwerden ihres Ausscheidens auf Verlangen des Vorstandes diesem Rechenschaft abzulegen.

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§ 10 Vereinsordnungsmaßnahmen

(1) Gegen ein Mitglied, das sich eines minderschweren Verstoßes nach § 9 Abs. 4 a-d dieser Satzung schuldig gemacht hat, kann der Ehrenrat folgende Ordnungsmaßnahmen verhängen:


1. Verwarnung,
2. Verweis,
3. Ordnungsgeld bis € 1.000,--,
4. Entziehung sämtlicher oder einzelner Mitgliedsrechte und/oder Vereinsfunktionen bis zu einem Jahr unter Fortbestand von Beitrags- und Umlagepflicht.


(2) Die Ordnungsmaßnahmen können auch nebeneinander verhängt werden.


(3) Gegen das Mitglied eines Vereinsorgans können Ordnungsmaßnahmen nur auf Antrag der Mehrheit der Mitglieder des jeweiligen Vereinsorgans verhängt werden.

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§ 11 Organe des Vereins

(1) Organe des Vereins sind:


1. Die Mitgliederversammlung
2. der Vorstand,
3. der Aufsichtsrat,
4. der Ehrenrat.


(2) Die Vereinsorgane werden tätig nach dem Gesetz, der Satzung, ihren Geschäftsordnungen und den Beschlüssen der Mitgliederversammlung. Alle Mitglieder der Organe bleiben bis zur Neubesetzung im Amt. Wiederwahlen sind zulässig. Für Mitglieder des Präsidiums gilt der Vorbehalt erteilter Entlastung.


(3) Die Zugehörigkeit zum Vorstand, Aufsichtsrat und zum Ehrenrat schließt sich untereinander aus. Mit der Annahme der Wahl in ein weiteres Vereinsorgan erlischt die bisherige Berufung; sie ruht bei einer kommissarischen Tätigkeit im Präsidium.

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§ 12 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Ihr obliegt die Beschlussfassung und Kontrolle in allen Vereinsangelegenheiten, soweit die Satzung diese Aufgaben nicht anderen Vereinsorganen übertragen hat.


(2) Die ordentliche Mitgliederversammlung ist zuständig für die


a. Entgegennahme der Jahresberichte. Diese haben zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung in der Geschäftsstelle zur Kenntnisnahme durch die Mitglieder auszuliegen. Ort und Zeitpunkt der Auslage ist in der Einladung mitzuteilen.
b. Entlastung der Mitglieder des Präsidiums und des Beirates,
c. Wahl der Mitglieder des Präsidiums bzw. des Beirates, jeweils nach Ablauf der Amtszeit,
d. Wahl der Kassenprüfer, jeweils nach Ablauf der Amtszeit,
e. Abberufung von Mitgliedern der unter b.) bis d.) aufgeführten Organe; es sei denn, dass wegen der Dringlichkeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung hierüber zu befinden hat,
f. Festsetzung der Aufnahmegebühr, der Mitgliedsbeiträge und etwaiger Umlagen,
g. Beschlussfassung über Satzungsänderungen,
h. Beschlussfassung über satzungsgemäße Anträge der Vereinsorgane und/oder der Mitglieder
i. Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“.

(3) Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet alljährlich einmal innerhalb von drei Monaten nach Ablauf des Geschäftsjahres als Jahreshauptversammlung statt.

(4) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann jederzeit auf Beschluss des Präsidiums einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert. Der geschäftsführende vertretungsberechtigte Vorstand ist zur Einberufung verpflichtet und zwar spätestens vier Wochen nach Zugang des Ersuchens, wenn die Einberufung vom Aufsichtsrat oder von 1/10 aller stimmberechtigten Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und des Grundes verlangt wird. Tagesordnungspunkte einer außerordentlichen Mitgliederversammlung können nur solche sein, die zu ihrer Einberufung geführt haben und in der Einladung genannt sind. Anträge auf Satzungsänderungen können nicht auf die Tagesordnung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gesetzt werden.

(5) Alle satzungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlungen sind ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Die stimmberechtigten Mitglieder treffen ihre Entscheidungen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt. Im übrigen gilt für alle Mitgliederversammlungen hinsichtlich Einberufung, Leitung, Ablauf, Abstimmung und Beschlussfassung die dieser Satzung als deren Bestandteil beigefügte Geschäftsordnung.

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§ 13 Vorstand

(1) Der Vorstand des Vereins trägt die Bezeichnung "Präsidium".

(2) Der Vorstand besteht aus dem Präsidenten, drei Vizepräsidenten und dem Schatzmeister.

(3) Vorstand im Sinne des §26 BGB ist der Präsident jeweils in Verbindung mit einem weiteren Vorstandsmitglied.

(4) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für drei Jahre unter Berücksichtigung des §15 gewählt.

(5) Scheiden Mitglieder des Vorstandes vor Ablauf der Amtszeit aus, muss der verbleibende Vorstand die freigewordenen Stellen mit Zustimmung des Aufsichtsrates unverzüglich neu besetzen. Stehen keine geeigneten Kandidaten zur Verfügung, ist die Neubesetzung aus Mitgliedern der Vereinsorgane Aufsichtsrat und Ehrenrat vorzunehmen. Scheidet der gesamte Vorstand vor Ablauf seiner Amtsperiode aus, sind alle Ämter durch Beschluss des Aufsichtsrates unverzüglich neu zu besetzen. Die Amtsperiode aller Neubesetzungen erstreckt sich bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung.

(6) Der Vorstand leitet und vertritt den Verein und führt dessen Geschäfte im Rahmen und im Sinne der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er verfährt hierbei nach einer Geschäftsordnung, die er sich selbst gibt.

(7) Der Vorstand hat insbesondere folgende Aufgaben und Pflichten:

· Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung
· Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung
· Aufstellen der Haushaltspläne und Jahresabschlüsse sowie die Erstellung der Tätigkeitsberichte
· Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern
· Einstellung und Entlassung des notwendigen haupt- und nebenberuflichen Personals
· Aufsicht über das Management und die Geschäftsstelle
· Einstellung und Entlassung von haupt- und nebenberuflichen Trainern und Übungsleitern
· Durchführung der in den §§ 2, 3, 5, 6 und 12 der Satzung bestimmten Aufgaben
· Erledigung aller übrigen Aufgaben, die sich nach den Grundsätzen einer ordnungsgemäßen Vereinsführung ergeben

(8) Der Vorstand gibt sich einen Geschäftsverteilungsplan, in welchem die Zuständigkeiten seiner Mitglieder geregelt sind.

(9) Er beruft zu seiner Unterstützung für ständige Aufgaben im Verein Mitglieder in bestimmte verantwortliche Funktionen.

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§ 14 Aufsichtsrat

(1) Der Aufsichtsrat besteht aus mindestens sieben Mitgliedern und drei Ersatzmitgliedern. Die Mitglieder müssen dem Verein angehören und sollten in wirtschaftlichen Angelegenheiten erfahren sein, sie werden in der auf die Präsidiumswahl folgenden Jahreshauptversammlung auf Vorschlag des Präsidiums von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Die Ersatzmitglieder treten in der Reihenfolge ihrer Wahl an die Stelle eines ausscheidenden Aufsichtsratsmitgliedes.

(2) Der Aufsichtsrat wählt aus seiner Mitte den Vorsitzenden und dessen Stellvertreter und gibt sich nach §11 der Satzung eine Geschäftsordnung.

(3) Der Aufsichtsrat berät und unterstützt das Präsidium in entscheidenden und grundsätzlichen Angelegenheiten des Vereins. Er überwacht darüber hinaus die Einhaltung der satzungsgemäßen Aufgaben sowie die wirtschaftlichen Verhältnisse des Vereins. Das Präsidium ist verpflichtet, den Aufsichtsrat regelmäßig über die Entwicklung des Vereins und alle wesentlichen Vorgänge zu unterrichten und ihm auf Verlangen Auskunft und Bericht zu erteilen sowie Einsicht in die Bücher und sonstigen Schriften des Vereins zu gewähren.

(4) Der Aufsichtsrat ist des weiteren zuständig für

1. die Genehmigung des vom Präsidium zu Beginn des Geschäftsjahres zu erstellenden Haushaltsplanes und die Überwachung seines Vollzuges,
2. die Bewilligung von Ausgaben und Verpflichtungen, die den genehmigten Haushaltsplan überschreiten; insbesondere die Aufnahme von Krediten, Übernahme von Bürgschaften, Garantien und ähnlichen Risiken außerhalb des genehmigten Haushaltsplanes,
3. die Feststellung des Jahresabschlusses,
4. die Zustimmung zum Erwerb, zur Veräußerung und Belastung von Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten sowie die Zustimmung zu allen Investitionsvorhaben, die über den genehmigten Haushaltsplan hinausgehen,
5. die in den §§ 2, 3, 5, 8, 12 und 16 der Satzung bestimmten Angelegenheiten.

(5) Vor Abschluss von Dienst-, Arbeits- und Geschäftsbesorgungsverträgen im Bereich Geschäftsführung, Management und Geschäftsstelle ist der Aufsichtsrat zu hören; die Bestimmung des § 14 Abs. 4 Ziff. 2 bleibt unberührt.

(6) Der Vorsitzende des Aufsichtsrates und sein Stellvertreter vertreten den Verein gegenüber den Mitgliedern des Präsidiums gerichtlich und außergerichtlich, insbesondere bei Rechtsgeschäften zwischen dem Verein und Mitgliedern des Präsidiums.

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§ 15 Aufgaben des Aufsichtsrats bei Wahlen

(1) Der Aufsichtsrat hat dafür zu sorgen, dass für die Wahlen zu den Mitgliedern des Präsidiums geeignete Persönlichkeiten zur Verfügung stehen. Den Vereinsmitgliedern ist es unbenommen, dem Aufsichtsrat bis zu drei Wochen vor der Wahlversammlung Kandidaten schriftlich zu benennen. Der Aufsichtsrat hat spätestens drei Monate vor Ablauf der jeweiligen Amtsdauer des Präsidiums das Prüfungs- und Auswahlverfahren aufzunehmen und in Betracht kommende Kandidaten sorgfältig auf ihre Eignung zu prüfen und insbesondere zu den Vorstellungen über die Amtsführung auch persönlich anzuhören. Seine abschließende Entscheidung trifft der Aufsichtsrat in geheimer Abstimmung. Das Votum des Aufsichtsrats wird durch den Vorsitzenden des Aufsichtsrates oder dessen Stellvertreter der zur Wahl einberufenen Mitgliederversammlung eröffnet. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates oder dessen Stellvertreter übernehmen auch die Leitung der nachfolgenden Wahlen, sofern sie die Bestimmung des Wahlleiters nicht der Versammlung überlassen.

(2) Erhalten die vom Aufsichtsrat vorgeschlagenen Kandidaten nicht die erforderliche Mehrheit, findet ein zweiter Wahlgang statt. Hierzu können zusätzliche Vorschläge aus der Mitgliederversammlung gemacht werden. Diese bedürfen der Zustimmung des Aufsichtsrats. Kann diese nicht in der Versammlung erteilt werden, ist die Wahl zu den Mitgliedern des Präsidiums von der Tagesordnung abzusetzen und für diese Wahlen innerhalb von drei Monaten eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Diese kann auch ohne Zustimmung des Aufsichtsrats Mitglieder des Präsidiums wählen.

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§ 16 Ehrenrat

(1) Der Verein hat einen Ehrenrat. Dieser besteht aus mindestens fünf über vierzig Jahre alten und dem Verein mindestens acht Jahre ununterbrochen angehörigen Mitgliedern.

(2) Die Mitglieder des Ehrenrates werden von Präsidium und Aufsichtsrat gemeinschaftlich jeweils nach erfolgter Neuwahl des Präsidiums auf drei Jahre ernannt. Mindestens ein Mitglied des Ehrenrates sollte die Befähigung zum Richteramt haben. Die Ernennung des Vorsitzenden soll eine Vereinsmitgliedschaft von mindestens 15 Jahren voraussetzen. Der Vorsitzende schlägt seinen Stellvertreter zur Ernennung vor.

(3) Der Ehrenrat ist ein unabhängiges und keinen Weisungen anderer Vereinsorgane unterworfenes Vereinsorgan. Seine Sitzungen sind vertraulich. Er wird tätig im Rahmen einer Ehrengerichtsordnung, die er nach § 11 der Satzung gemäß den Richtlinien der §§ 8 -14 der Rechts- und Verfahrensordnung des Deutschen Fußballbundes selbst aufstellt. Der Ehrenrat kann von jedem Mitglied oder den Vereinsorganen angerufen werden. Er kann auch von sich aus tätig werden.

(4) Dem Ehrenrat obliegen folgende Aufgaben und Zuständigkeiten:

1. Verhängung von Vereinsordnungsmaßnahmen nach § 10 der Satzung,
2. Schlichtung und Entscheidung von persönlichen Streitigkeiten unter den Mitgliedern auf Antrag eines Beteiligten, soweit dies im Vereinsinteresse geboten erscheint und der Versuch einer Beilegung durch den Vorstand gescheitert ist.
3. Schlichtung von Differenzen innerhalb bzw. zwischen dem Präsidium, dem Vorstand und dem Aufsichtsrat.
4. Mitwirkung bei der Ernennung von Ehrenmitgliedern (§ 6 Abs. 2) und Entgegennahme von Anträgen für Ehrungen.
5. Mitwirkung und Entscheidung beim Aufnahme- und Ausschlussverfahren (§ 7 Abs. 1, § 9 Abs. 4+5).
6. Beratung des Präsidiums aus besonderen Anlässen.

(5) Jedes Mitglied und die Vereinsorgane sind verpflichtet, vom Ehrenrat geforderte Auskünfte unverzüglich zu erteilen oder Unterlagen zu unterbreiten. Den Ladungen des Ehrenrates haben Mitglieder und Vereinsorgane Folge zu leisten. Geschieht dies nicht, kann der Ehrenrat in Abwesenheit entscheiden. Die Entscheidungen des Ehrenrates sind schriftlich zu begründen und dem Betroffenen sowie dem Präsidium bekannt zu geben.

(6) Er wacht über die Einhaltung der Vereinssatzung.

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§ 17 Rechnungs- und Kassenprüfer

(1) Die Jahreshauptversammlung wählt jeweils drei Rechnungs- und Kassenprüfer für eine Amtszeit von drei Jahren. Sie müssen mindestens 30 Jahre alt sein und dem Verein fünf Jahre angehören. Im kaufmännisch-buchhalterischen Bereich sollen sie fachkundig sein. Die Wahl erfolgt in der Jahreshauptversammlung, in der Neuwahlen zu den Mitgliedern des Präsidiums anstehen.

(2) Die Rechnungs- und Kassenprüfer haben mindestens einmal innerhalb eines Geschäftsjahres die Kassen und Bücher des Vereins zu prüfen. Ihnen steht das Recht zu, jederzeit die Bücher und Schriften einzusehen und Auskünfte in allen Angelegenheiten ihres Aufgabenbereiches zu verlangen. Eine Prüfung der Notwendigkeit und Zweckmäßigkeit der nach § 14 genehmigten Ausgaben gehört nicht zu ihren Aufgaben.

(3) Die Tätigkeit der Rechnungs- und Kassenprüfer ist vertraulich. Sie legen ihren schriftlichen Bericht der nächsten Jahreshauptversammlung vor.

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§ 18 Haftungsausschluss

(1) Der Verein haftet nicht für Schäden oder Sachverluste, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, bei Benutzung von Anlagen, Einrichtungen oder Geräten des Vereins oder bei Vereinsveranstaltungen erleiden, soweit für solche Risiken im Verbandsbereich kein Versicherungsschutz besteht.

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§ 19 Auflösung

(1)Die Auflösung des Vereins kann nur in einer ausschließlich zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 4/5 der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

(2) Im Rahmen des Auflösungsbeschlusses hat die Mitgliederversammlung nach § 3 Abs. 8 zu verfahren.

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Anlage 1

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